KnowTech 2010 Kongressprogramm
Stand: 13.07.2010 (Änderungen vorbehalten)
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10:30
Erfolgreich in intelligenten Netzwerken – Auswirkungen des Web 2.0 auf Unternehmensführung
- Keynote -
11:10
Future Trends in KM+
- Keynote in englischer Sprache -
Knowledge Management has tended to focus on idealistic solutions such as creating a knowledge sharing culture. Or has not being aligned with the business strategy or real needs of the business. It has thus largely failed to live up to its expectations and many KM initiatives have failed or KM teams disbanded.
This need not be the case. Knowledge Management should be pragmatic and focus on real, tangible, business problems. You don't "do KM" you respond to business problems and develop business opportunities by adopting a KM mindset, KM tools, and techniques.
If KM is to have a future then KM practitioners need to thoroughly review their practices and change their approach.
In this session, David Gurteen will talk about his experience with KM over the last ten years and what he thinks needs to be done in the coming years to ensure its future.
11:50
Smarter arbeiten - Mehr erreichen bei gleichem Aufwand
- Keynote -
- Sebastian Krause, Vice President, Software Group Nordost-Europa, IBM Corporation, Zürich (Schweiz)
Die Arbeitswelt ist im Wandel und verändert sich stärker als zu irgendeinem Zeitpunkt in den letzten 60 Jahren. Das Internet ermöglicht heute wie schon vor 15 Jahren neue Geschäftsprozesse, -modelle und Formen der Kommunikation. Gleichzeitig forciert es damit auch einen noch stärkeren, globalen Wettbewerb. Eine neue Generation von Nutzern kommt in die Unternehmen. Ihr Anteil an der Arbeitnehmerschaft wird wegen des demografischen Wandels aber nicht den Arbeitskräftmangel kompensieren können. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind wir insbesondere auch im Hochindustrieland Deutschland gefordert, noch smarter zu arbeiten. Dieser Artikel beschreibt die wichtigsten Faktoren.
12:30-14:00 Uhr
Mittagspause
Networking, Lösungen LIVE! Forum
14:00-15:30 Uhr
Salon: Landgraf Friedrich 1
Moderation:
Prof. Dr. Andrea Back, Direktorin, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St. Gallen (Schweiz)
14:00
Wissen, Informationen und Innovationen im Spannungsfeld von Semantik, Rich Media und Social Media
- Jens Rabe Vice President Business Strategy, Open Text Corporation, Grasbrunn
Stellte vor wenigen Jahren noch der Umgang mit unstrukturierten Dokumenten, eMails oder Workflows die große Herausforderung für Unternehmen im Bereich Content Management dar, sind es heute vor allem dynamische Inhalte aus Social Media-Anwendungen sowie Rich Media-Formate wie Filme und hochauflösende Bilder. Denn mit den neuen Applikationen und Inhaltsarten ändert sich auch die Art und Weise, diese zu erstellen, zu verwalten, vorzuhalten und zu archivieren sowie zu veröffentlichen. Hinzu kommt eine explosionsartige Zunahme der Informationsmenge. Darüber hinaus aber sind mit der neuen Generation der so genannten „digital natives“ veränderte Anwendererwartungen an den Umgang mit Informationen und deren Bereitstellung entstanden. Es droht der Wert der Informationen für die Unternehmen in einem Prozesschaos und einem zuviel an Daten verloren zu gehen. Neue Konzepte wie „das semantische Web“ sind daher gefragt, um Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und die Spannung zwischen sozialen Medien und Rich Media-Formaten einerseits sowie dem Unternehmensziel, durch das richtige Management von Content agiler, produktiver und innovativer zu werden, aufzulösen. Unterstützt werden die Unternehmen dabei traditionellerweise von Softwarelösungen für Enterprise Content Management (ECM). Diese müssen sich im Spannungsfeld von Semantik, Rich Media und Social Media so weiterentwickeln, dass Unternehmen in die Lage versetzt werden, existierende Kernprozesse so aufzubrechen, dass sie die Vorteile einer durch das Internet (physisch) und Content (inhaltlich) vernetzen Welt gewinnbringend nutzen können.
14:30
Web 2.0 bei Finanzdienstleistern: Neue Wege der Kollaboration ( Praxisbeitrag )
- Dr. Antje Stobbe, Leiterin Technologie und Innovation, Deutsche Bank Research, Frankfurt am Main
Mit Wikipedia und zahlreichen Verbraucherplattformen sind die sog. Sozialen Medien im Mainstream angekommen. Bei Unternehmen und speziell bei Finanzdienstleistern besteht aber oft noch Unsicherheit über die Bedeutung des Web 2.0 im geschäftlichen Umfeld. Über Experimente mit einzelnen Anwendungen sind viele Unternehmen daher noch nicht hinaus gekommen. Der Vortrag skizziert aktuelle Trends des Einsatzes von Web 2.0-Instrumenten bei Finanzdienst-leistern. Er analysiert Möglichkeiten und Grenzen von Social Media-Tools für die interne Zusammenarbeit und die Integration von Kunden und Zulieferern in Innovations- und Qualitätsmanagementprozesse.
15:00
Zu iPhone Apps in Unternehmen (Enterprise Apps) und zu Möglichkeiten des iPad bzw. Tablet-PCs für Enterprise Applications
- Thomas Walter, Wissenschaftlicher Assistent, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St. Gallen (Schweiz)
14:00-15:30 Uhr
Salon: Landgraf Friedrich 3
Moderation: Prof. Dr. Hermann Hill, Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer
14:00
Das andere Denken – Innovation in ungewissen Zeiten
14:30
Wissensstandort Deutschland: Innovationstreiber der wissensbasierten Wirtschaft
Seit Mitte 2009 führt das Fraunhofer IPK in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt „Wissensbilanz – Made in Germany“ eine Studie zum Wissensstandort Deutschland durch. Die Studie hat zum Ziel, den Entwicklungsstand deutscher Unternehmen in der wissensbasierten Wirtschaft zu untersuchen, um daraus Handlungsempfehlungen für das Management der weichen Faktoren (Intellektuelles Kapital) abzuleiten.
15:00
In Zukunft viel Arbeit - Von der Kultur der Zusammenarbeit hängt der Wohlstand in der Wissensgesellschaft ab
Je mehr Wohlstand von immaterieller Gedankenarbeit abhängt, desto mehr sind wir auf das Teilwissen anderer angewiesen. Das erzwingt Zusammenarbeit in derselben Augenhöhe, Transparenz, Versöhnungsbereitschaft, Authentizität statt Statusorientierung, Kooperationsfähigkeit, langfristige Orientierung. Wird die Welt vielleicht doch immer besser?
16:00-19:30 Uhr
Forum 1: Aktuelle Herausforderungen für Wissensmanagement im Unternehmenskontext
Salon: Landgraf Friedrich 1
Moderation:
Dr. Jasmin Franz, Franz Consulting, Würzburg
Hansjörg Klimetzki, Technical Leadership & Competence, Oracle Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen
16:00
Business Semantics bei productpilot.com
- Zukunftsorientiertes Business Matching auf Basis semantischer Netze ( Praxisbeitrag )
- Henric Uherek, Product Manager Online Marketing, Messe Frankfurt / Productpilot GmbH, Frankfurt am Main
- Jochen Geise, Senior Consultant, intelligent views GmbH, Darmstadt
Eine effiziente, elektronisch unterstützte Geschäftsanbahnung und -abwicklung im Business-to-Business (B2B) Segment wird zurzeit noch durch die Verteilung entscheidungsrelevanter Informationen über unterschiedlichste Quellen erschwert. In den nächsten Jahren werden Business-Portale, die Suchen nach geeigneten Produkten, qualifizierten Lieferanten sowie potentiellen Kunden effizient unterstützen, zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Dies war die Herausforderung von productpilot.com, der branchenübergreifenden B2B-Plattform der Messe Frankfurt.
Durch den Einsatz semantischer Technologie bietet die Plattform, die die Angebote von mehr als 22.000 Ausstellern bündelt, heute neuartige Lieferanten- und Produktrecherchen für Einkäufer weltweit. Mit qualitativ hochwertigen Vorschlägen unterstützt productpilot zudem die intelligente Vorauswahl potenzieller Geschäftspartner. Diese gezielte Zusammenführung von Anbietern und Einkäufern weltweit hilft bei der Realisierung ungenutzter Einsparpotenziale – insbesondere bereits in der Informationsbeschaffungsphase.
16:30
Strategie, Taktik, Praxis
- 10 Jahre Wissensmanagement in der Unternehmensberatung ( Praxisbeitrag )
- Michael Schomisch, Head of Knowledge & Application Management, Detecon International GmbH, Bonn
Die Detecon International GmbH hat 1999 Knowledge Management (KM) als strategische Notwendigkeit entdeckt – eine für die Branche späte Erkenntnis. In einem im selben Jahr aufgesetzten Evaluierungsprojekt reiften sowohl strategischen Ziele, die in Verbindung mit Wissensmanagement angestrebt werden sollten, als auch die Formulierung einer Einführungsstrategie für ganzheitliches Wissensmanagement – Mensch, Organisation, Technik. Detecon hat KM als „Service“ sehr prozessnah implementiert und so einen in hohem Maße akzeptierten Wertschöpfungsbeitrag geschaffen. KM bei der Detecon hat nicht nur „überlebt“, sondern ist in seiner Bedeutung nachhaltig gewachsen, sogar in Krisenzeiten. Der Vortrag versteht sich als lebensnaher Erfahrungsbericht aus der Praxis für die Praxis, für KM-Aktivisten, die neu beginnen wollen und solche die derzeit durchhalten müssen.
17:00
Wissensbilanz-Benchmarking
- Vergleich des Intellektuellen Kapitals zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen in KMU
Dieser Beitrag stellt das Wissensbilanz-Benchmarking-System vor, das es Unternehmen gestattet, sowohl Stärken und Schwächen, als auch Chancen und Risiken des Intellektuellen Kapitals durch einen externen Vergleich zu erkennen. Es wird gezeigt, wie auf Basis eines Benchmark-Berichts ein KMU geeignete Benchmarking-Partner finden kann.
17:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00
Reifegrad-Modell und Methode zur Beurteilung des Vorbereitungsgrads von Organisationen für die Einführung von Kollaboration 2.0
Reifegradmodelle setzen sich mit einem Entwicklungsprozess von Organisationen und Informationssystemen auseinander. Der Einsatz von Social Software in Unternehmen (Enterprise 2.0) ist ein Gestaltungsbereich, der mit einem Entwicklungsprozess verbunden ist. Je neuer ein Gestaltungsbereich ist, umso höher ist die Unsi-cherheit in Managementfragen, und umso nützlicher werden Reife-gradmodelle erachtet. Diese eignen sich für die Analyse der organi-sationalen Reife und darüber hinaus für das Management des Wan-dels. Reifegradmodelle im Stil des CMMI (Capability Maturity Mo-del Integration) bieten sich als vielseitig einsetzbares Management-Instrument für Leitungsaufgaben von für Social Business Software Verantwortliche an. Der Beitrag führt in den Aufbau von Reifegrad-modellen ein und stellt den Stand eines Modells vor, das für die Rei-fegrad-Bewertung von Kollaboration im Kontext von Enterprise 2.0 entwickelt wurde.
18:45
Wissensbasierte Indikatoren zur Reifegradmessung von Innovationsprozessen
- Ein KMU-orientierter Ansatz
Beim kontinuierlichen Bestreben nach Verbesserung besteht häufig die Problematik, mit möglichst wenig Aufwand und dennoch auf eine systematische Art und Weise Qualitätskriterien zu erfüllen. Besonders schwierig gestaltet sich die Umsetzung bei wissensintensiven Geschäftsprozessen in KMU. In diesem Beitrag werden die wissensorientierten Indikatoren zur Reifegradmessung von Innovationsprozessen beschrieben und ihre Verwertung anhand einer Fallstudie aufgezeigt.
16:00-19:30 Uhr
Forum 2: Zukunft des Wissensmanagements - innovative Technologien und Trends
Salon: Landgraf Friedrich 2
Moderation:
Prof. Dr. Andreas Dengel, Wissenschaftlicher Direktor, DFKI Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Kaiserslautern
Dr. Johann Lex, Manager Learning & Knowledge Management, ST Architecture & Strategy, Telefónica o2 Germany GmbH & Co. OHG, München
16:00
HAUPTVORTRAG: Persönliche Netzwerke erfolgreich nutzen
- Wie Tools dabei helfen können
- Dr. Peter Schütt, Leader Software Strategy & Knowledge Management, IBM Deutschland GmbH, Stuttgart
Die richtige Information zu finden ist heute in den meisten Unternehmen und Organisationen immer noch eine große und teure Herausforderung, weil dabei viel Arbeitszeit verloren geht. IBM hat mit jahrelanger Praxiserfahrung und mit aktueller Forschung neue Möglichkeiten umgesetzt automatisch qualifizierte Empfehlungen („Recommandations“) in Bezug auf andere Experten, Web-Seiten und Dokumente auszusprechen, die das Finden wesentlich beschleunigen. Dazu gehört auch das neue Konzept Profilseiten von Experten zu nutzen, um deren Wissensangebot ganzheitlich darzustellen und direkt zugreifbar zu machen. Beides geht deutlich über dokumenten-zentrische Ansätze hinaus, indem die Wissensmitarbeiter und ihre Netzwerke in den Fokus rücken.
16:45
Web 2.0 senkt nicht die Kosten, befördert aber vor allem das Wissensmanagement in KMU
- Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zum Einsatz von Web 2.0 in KMU des produzierenden Gewerbes
Immer mehr kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) wollen das Innovationspotenzial von Web 2.0 nutzen. In diesem Beitrag werden wesentliche Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zum Einsatz von Web 2.0 in KMU dargestellt. Aus den Ergebnissen werden Schlussfolgerungen gezogen, um Web 2.0 sinnvoll und effektiv in den Unternehmen einzusetzen.
17:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00
Anwendungsbeispiele von Enterprise Mashups als integrierte Arbeitsplätze für Wissensarbeiter
- Tino Schmidt, Abteilungsleiter Portal Solution, Communardo Software GmbH
Im Zusammenhang mit neuen Herausforderungen bei der Strukturierung und Organisation des Informationsbedarfs von Wissensarbeitern stellt dieser Beitrag Möglichkeiten der Anwendung von Enterprise Mashups an konkreten Beispielen vor. Dabei wird auf folgende Kernfragen eingegangen:
„Warum sollten Wissensarbeiter diese Technologie einsetzen?“
„In welchen Prozessen können Enterprise Mashups Wissensarbeiter unterstützen?“
18:45
Spontanes Feedback auf Konferenzen mit iPhone und iPad
- Veranstaltungen in Echtzeit kommentieren
- Stefan Holtel, Studiengruppe Transformations- und Innovationsprozesse, Flensburg School for Advanced Research Studies, Flensburg
Teilnehmer bewerten Konferenzen, Tagungen und Seminare heute durch Fragebögen. Allerdings ist die Rücklaufquote meist nicht repräsentativ, Fragebögen sind sprachlastig und Teilnehmer werden nicht unmittelbar belohnt. Die Zukunft gehört Werkzeugen, die den spontanen und intuitiven Eingriff in das laufende Geschehen erlauben. Mit ihrer Hilfe wird sich die Qualität und die Relevanz von Feedback deutlich erhöhen. Das Instrument iPRISM sammelt auf intuitive Art Teilnehmermeinungen auf Seminaren, Tagungen und Konferenzen. Es kann emotionale wie kognitive Aspekte erfassen und hilft, den Interessen und Wünschen der Teilnehmer noch besser zu entsprechen.
16:00-19:30 Uhr
Forum 3: Kollaboration im Unternehmen 2.0
Salon: Landgraf Friedrich 3
Moderation:
Dr. Burkhard Jacobshagen, VHV Allgemeine Versicherung AG, Hannover
Stephan Bohr, Global Leader KM Advisory (EMEA), PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt am Main
16:00
Auswahl und Einführung einer Enterprise 2.0-Lösung im Lufthansa-Konzern ( Praxisbeitrag )
- Christine Krämer, Fachgebietsleiterin Solutionmanagement, Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt am Main
- Tobias Kunz, Referent Solutionmanagement, Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt am Main
„Wenn Ihr Unternehmen wüsste, was es alles weiß…“ lautet der Titel eines Standardwerkes von Thomas Davenport und Laurence Prusak zum Thema Wissensmanagement. Die Deutsche Lufthansa AG hat auf Basis eines Standard Produktes im Jahr 2008 eine konzernweite Kollaborations-Plattform implementiert und erfolgreich eingeführt. Der Artikel beschreibt den Auswahlprozess, die Hürden, die Einführungsstrategie und zeigt Best Practice Beispiele.
16:45
Den Mustern des Erfolgs auf der Spur
- Kollaborative Entwicklung und organisationsübergreifender Austausch von Mustern des Unternehmenserfolgs mit Web 2.0
Am Projekt „SmS | Start-Up mit System“ wird aufgezeigt, wie sich mit Web 2.0 kollaborativ, unternehmensintern und auch darüber hinaus, ein besseres Verständnis für die Funktionsweise des komplexen Systems „Unternehmen“ entwickeln lässt. Ein gänzlich neuartiger Informationszugang lässt dabei das aus Sicht aller am Projekt Beteiligten für den Unternehmenserfolg Wesentliche sowie die Wirkungszusammenhänge zwischen einzelnen Erfolgsfaktoren klar erkennen. Darüber hinaus schafft er Transparenz über die jeweiligen Informations-/Erfahrungsquellen und ermöglicht einzigartigen Wissenstransfer mittels Austausch von Erfolgsmustern.
17:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00
Leistungsführerschaft mit Collaboration sichern und ausbauen
- Erfolgsfaktor bei der Reaktion auf sich verändernde Kunden, Märkte und Technologien
Für Leistungsführer in der Industrie haben sich die Märkte in den letzten Jahren fundamental geändert. Neben der Globalisierung, immer dynamischeren Märkten, einer zunehmenden Diversifizierung der Kundenanforderungen sind effiziente Prozesse zu einem Hauptdifferenzierungsmerkmal im Wettbewerb geworden. Hierbei kommt der Fähigkeit zur globalen Zusammenarbeit (im Folgenden als Collaboration bezeichnet) eine besondere Bedeutung zu. Am Beispiel des Automatisierungsspezialisten Festo wird anhand von drei Best-Practice-Szenarien aufgezeigt, wie durch den Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien im Bereich Collaboration in Kombination mit Wissensmanagement- Methoden ein positiver Beitrag zum Unternehmenserfolg geleistet wird.
18:45
CrowdSourcing im Integrationsprozess von Dresdner Bank und Commerzbank ( Praxisbeitrag )
- Marcus Hofer, Leiter Operations, Group Human Ressource, Commerzbank AG, Frankfurt am Main
- Nils Landmann, Geschäftsführer, HLP Informationsmanagement GmbH, Eschborn
- Warum CrowdSourcing im Integrationsprozess?
- Vorstellung des Lösungsansatzes auf Basis von Confluence Wiki
- Warum sollte eine CrowdSourcing Anwendung in etablierte Systeme und Prozesse integriert werden
- Betriebsratsrelevante Aspekte bei der Einführung der CrowdSourcing Anwendung
- Erfahrungsaustausch und Diskussion
Im Rahmen der Filialintegration von Dresdner Bank und Commerzbank setzt die Commerzbank AG auf den Einsatz einer Wiki-basierten Crowd-Sourcing-Lösung, um den Integrationsprozess von der Basis her zu unterstützen sowie die Kommunikation zwischen Filiale und Zentrale zu optimieren. Ideen können dort zukünftig von Mitarbeitern aus den Filialen eingegeben werden, über Voting Mechanismen bewertet und hoch- oder runterbewertet werden. Als Besonderheit dieser Anwendung gilt die Integration in die bestehende Ideenmanagement Anwendung „comidee“. Besonders gut bewertete Ideen gehen dort dann ab einem bestimmten Schwellenwert in den bereits etablierten Regelworkflow für die Umsetzung und Prämierung.
16:00-19:30 Uhr
Forum 4: Wissensmanagement in öffentlichen Organisationen
- Einsatzszenarien, Best Practices
16:00
Uni 2.0
- wie hat sich die Lehre verändert?
16:45
Wissenspartnerschaft Österreich
- Der wissenspolitische Dialog Österreichs
Im Juni 2009 wurde in Wien die Wissenspartnerschaft als Plattform für wissenspolitische Dialoge geschaffen. Unter der Patronanz von Nationalratspräsidenten und Vertretern renommierter Wissensinstitutionen wird seitdem transdisziplinär an der Entwicklung einer Wissensstrategie für Österreich gearbeitet.
17:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00
Organisationales Wissensmanagement mit Web 2.0 erfolgreich gestalten
- Das Portal www.geistreich.de
Abstract. Im vorliegenden Beitrag wird die Anwendung von Web2.0-Technologien für das organisationale Wissensmanagement am Beispiel des Webportals www.geistreich.de der Evangelischen Kirche Deutschland diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf den sozialen, motivationalen und kognitiven Herausforderungen, die sich in verteilten Organisationen ergeben. Es wird aufgezeigt, welche Lösungsansätze bei der Entwicklung eines Web2.0-Angebots aus psychologischen Theorien und Methoden ableitbar sind.
18:30
Wer, wo, was für alle – Wissensmanagement als Bürgerservice:
Ein Werkstattbericht aus dem Kreis Lippe ( Praxisbeitrag )
Bei dem Vortrag handelt es sich um einen Werkstattbericht zur Umsetzung der Behördenrufnummer 115 im Kreis Lippe. Er beleuchtet die Herausforderungen, die in der modernen Wissensgesellschaft auch an Kommunen gestellt werden. Kern dieses Projektes ist der Aufbau einer behördenübergreifenden Wissensdatenbank, die als Grundlage eines völlig neues Serviceangebots dient, das es in dieser Form in der deutschen Verwaltungslandschaft noch nicht gegeben hat. Hier spielt die Vernetzung der verschiedenen Verwaltungsebenen eine entscheidende Rolle. Das gilt sowohl überörtlich für das Zusammenspiel von Bund, Ländern und Gemeinden als auch vor Ort für die erforderliche Zusammenarbeit von Kreisen, Städten und Gemeinden.
19:00
Wissensmanagement im Verband Arabischer Wasser- und Abwasserunternehmen
- Uwe Günzel, Geschäftsführer, COMPOWER GmbH, Karlsruhe
Der Verband Arabischer Wasser- und Abwasserunternehmen in Jordanien vertritt Mitglieder aus Staaten der Arabischen Liga. Er steigt 2009 in das Wissensmanagement ein mit dem Ziel, eine regionale Wissensplattform aufzubauen. Als zentrales Wissensmanagementtool wird ein Wiki eingesetzt. Anhand konkreter Aufgaben und Projekte werden die Mitglieder an die Nutzung des Wikis herangeführt. Das Beispiel zeigt die Chancen eines Wikis für Wissensmanagement und Kollaboration in einer regionalen NGO auf.
16:00-19:30 Uhr
Forum 5: Intellectual Property Management, Datenschutz und Wissensmanagement
– rechtliche und unternehmerische Dimensionen
Salon: Kleist
Moderation:
Thomas Jaschke, Abteilungsleiter, Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG Member of UniCredit Group, München
16:00
Wissensmanagement in Kooperationen
- Der Einfluss von Vertrauen und Misstrauen auf den Wissensschutz ( Praxisbeitrag )
Der Austausch von Wissen in Kooperation ist ein entscheidender Faktor zu deren Erfolg oder Misserfolg. Gerade die Verlagerung von Entwicklungstätigkeiten in Billiglohnländer führt jedoch zu einer zunehmenden Zurückhaltung im Informationsaustausch - zu Ungunsten der Effizienz in der Kooperation. In dem vorliegenden Beitrag wird dargestellt, welchen Einfluss Vertrauen und Misstrauen auf den Austausch von Wissen in Kooperationen haben. Es wird eine Wissensschutzlandkarte vorgestellt, die es erlaubt, die Entscheidungsfindung für oder gegen einen Austausch von Wissen zu formalisieren und damit die Kooperation bestmöglich zu unterstützen.
16:45
Schutz des Geistigen Eigentums im Enterprise 2.0
17:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00
Systematische Risikoanalyse zur Verhinderung ungewollten Know-how Abflusses
- Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Lehrstuhlinhaber, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government, Universität Potsdam
- Julian Bahrs, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government, Universität Potsdam
Produktpiraterie gefährdet die Refinanzierung von Ideen und Wissen und somit den Wettbewerbsvorteil am Wirtschaftsstandort Deutschland.
Die juristische Verfolgung der Piraten ist oft schwierig, aufwendig und erst möglich wenn Plagiate im Markt sind.
Das präventive Schutzkonzept PROTACTIVE erschwert die Know-How Akquise der Produktpiraten.
Mit der Methode können Unternehmen
• die Verbreitung schützenswerten Kern-Know-Hows steuern,
• das Risikopotenzial der Schnittstellen und Akteure ermitteln,
• gezielt Schutzkonzepte einführen.
18:45
Das Korsett des Datenschutzes
– sind Personendaten ein Hindernis im Wissensmanagement?
Das Wissensmanagement ist immer dann, wenn Personendaten im Spiel sind, untrennbar mit dem Datenschutzrecht verbunden. Es geht darum aufzuzeigen, wann das Terrain des Datenschutzrechtes überhaupt betreten wird, welche Grundsätze es zu beachten gilt und wie sich diese auf das Wissensmanagement auswirken. Anhand von einigen Fallbeispielen aus der Praxis werden zentrale Aspekte des Datenschutzrechts der Schweiz mit Bezügen zu Deutschland und der EU erläutert.
16:00-19:30 Uhr
Forum 6: Business 2.0: Social Media in Marketing, Vertrieb und Recruitment
Salon: Hölderlin/Jakobi
Moderation:
Norbert Seibt, BI-Strategy Supporter, Institut für Business Intelligence, Steinbeis-Hochschule Berlin GmbH
Gunvor Schmidt, Referentin Wissensmanagement, Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt am Main
16:00
Wissensmanagement, Marketing und Web 2.0
- Herausforderungen für mittelständische Unternehmen in der Investitionsgüterindustrie
- Stefan Prasse, Geschäftsführer, VDMA Verlag GmbH, Frankfurt am Main;
- Karlheiz Lindner, Leiter Technisches Büro, Schaeffler Group Industrial, Hirschaid
Web 2.0 Technologien führen zu einer siginfikanten Erweiterung das Handlungsspektrums im Marketing; auch für Unternehmen in der Investitionsgüterindustrie, deren Kommunikation für erläuterungsbedürftige Produkte stark auf persönliche Kontakte zugeschnitten ist. Die wichtigsten Herausforderungen beim Einsatz von Web 2.0 Marketinginstrumenten für diese Unternehmen sind die Festlegung einer klaren Strategie, Aufbau von Know-how insbesondere in der Kombination der Nutzung von Social Media mit SEO und SEM sowie eine an den Einsatz dieser Instrumente geknüpfte Organisationsentwicklung.
16:45
Social Media Return on Invest
Viele Unternehmen zögern in Social Media (SM) zu investieren, da sie Schwierigkeiten sehen, den Erfolg ihrer SM-Initiativen zu quantifizieren. In vielen Fällen kann jedoch eine strukturierte Methode helfen, SM erfolgreich zu messen. Der SM-RoI ist eine adäquate Kennzahl, um die finanzielle Effektivität der SM-Initiativen zu bestimmen. Mit der Deloitte Enterprise Value Map wird ein Ansatz zur Berechnung des SM-RoI vorgestellt. Ein Praxisbeispiel stellt abschließend die Berechnung des SM-RoI dar.
17:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00
Social Media und Online Reputation Management ( Praxisbeitrag )
- Claus Fesel, Leiter Zentrales Marketing, DATEV eG, Nürnberg
18:45
Business 2.0: Social Media im Personalmarketing ( Praxisbeitrag )
Hochschulabsolventen und Young Professionals sind begehrt wie selten zuvor: Für den wirtschaftlichen Erfolg brauchen zahlreiche Unternehmen dringend junge IT-Spezialisten Naturwissenschaftler oder Ingenieure, um ihre Schlüsselpositionen besetzen zu können. Weil diese Spezies rar ist, sucht die Deutsche Telekom zunehmend nach geeigneten Kandidaten in den Social Media Kanälen. Damit intensiviert sie den Dialog mit ihrer Zielgruppe und gewährt den jungen Talenten ein authentisches Bild hinter die Kulissen des Konzerns.
Telekom_hilft - Erste Erfahrungen mit Twitter als neuem Service-Kanal ( Praxisbeitrag )
- Oliver Stalp, Leiter Internet Operating Office, Vertrieb & Service Internet, Telekom Deutschland GmbH, Bonn
Am 5. Mai 2010 wurde das Pilotprojekt „Telkom_hilft“ gestartet: Den innovativen „Service mit 140 Zeichen“ leisten sieben kompetente und speziell geschulte Kundenservice-Mitarbeiter. Ein wesentliches Merkmal ist die neue Qualität der Interaktion mit Kunden: Die Mitarbeiter sind mit Fotos und Vornamen auf dem Twitter-Account präsent. Dieser Kundenkontaktpunkt wurde aus dem Stand im „Twitterverse“ angenommen und hat durch virale Verbreitung eine weitreichende Medienresonanz erzeugt.
20:00-22:00 Uhr
Empfang und Open Space
OPEN SPACE