KnowTech 2010 Kongressprogramm
Stand: 14.09.2010 (Änderungen vorbehalten)
Download des Programms als pdf-Datei (2 MB) hier.
Auflistung weiterer Vortragsangebote, die nur im Kongressband erscheinen.
Dieses Buch wird jedem Kongressteilnehmer ausgehändigt und kann auch hier bestellt werden.
PRAXISBEITRAG- Wissensarbeit neu gestalten und Collaboration 2.0 in kleinen und mittelständischen Unternehmen einführen
- Von der Strategie bis zur Begleitung der Mitarbeiter: Lessons Learned anhand eines Praxisbeispiels im Immobilienbewertungsbereich
Google Maps und Wissensdatenbanken mit Informationen über Grundstückspreise und Immobilienkenndaten haben innerhalb kürzester Zeit den Markt für Immobilienbewertungen radikal verändert. Immobilienbewertungsorganisationen sind gezwungen neue Online-Bewertungsprodukte zu entwickeln und Collaboration Technologien für die Steigerung der Produktivität der Wissensarbeit auch für die interne Zusammenarbeit einzusetzen. Für eine erfolgreiche Neugestaltung der zukünftigen Wissensarbeit und die Einführung von Collaboration Technologien sind die Entwicklung einer „Wissensstrategie“ der Organisation ebenso entscheidend, wie die frühzeitige Einbindung und Begleitung der Mitarbeiter. Erfolgversprechend ist dieser Prozess nur, wenn von Anbeginn an „Strategieentwicklung“, „Anwenderszenarien“, „verfügbare Collaboration-Technologien“ und „Veränderungs-Prozesse“ vernetzt geplant, gedacht und umgesetzt werden.
PRAXISBEITARG - Unternehmen 2.0 - Produktivitätssteigerung durch Wissensarbeitsmanagement
- Jörg Dirbach, Chief Knowledge Officer und Partner, Zühlke Engineering AG, Schlieren (Schweiz)
Das Verständnis für das Wesen von Wissensarbeit, dessen Produktivitätsfaktoren sowie die dafür notwendigen kulturellen Voraussetzungen bilden die Grundlagen, um mit Methodik und Technologie die Produktivität der Wissensarbeiter zu steigern. Wir bei Zühlke nennen dies Wissensarbeitsmanagement. Dieser Vortrag möchte zeigen, wie Zühlke als internationales Engineering Unternehmen heute und auch in Zukunft erfolgreich Wissensarbeit gestaltet und welche Rolle die genannten Aspekte dabei spielen.
PRAXISBEITRAG - Wissensbasierte Planung und Komposition intermodaler Seehafenhinterland-Transport-Services
Bis die Waren beim Kunden ankommen, legen sie über Straßen, auf Schienen und Schiffen einen langen Weg zurück. Die einzelnen Transportdienstleister benutzen für die Abwicklung komplizierte Informationssysteme, die jedoch nicht miteinander vernetzt sind. Um ein effizientes Zusammenspiel der Schnittstellen Wasser-Schiene-Straße im Sinne einer flexiblen Dienste-Komposition (Cloud) zu ermöglichen, wird ein zentrales automatisiertes Informationssystem erarbeitet. Das Vorhaben IMOTRIS wird in einem 2009 gestarteten Gemeinschaftsprojekt umgesetzt, an dem verschiedene Seehäfen wie Wismar, Stralsund, Fracht- und Fischereihafen Rostock, Binnenhafen Magdeburg sowie Forschungseinrichtungen wie die TU Hamburg-Harburg und das Fraunhofer IGD Rostock mitwirken. Mit ersten Lösungsansätzen werden Methoden und Anwendungen entwickelt, die neue logistische Konzepte für die wissensbasierte Planung und das Qualitätsmanagement logistischer Dienstleistungen ermöglichen. Schwerpunkt dabei ist die semantische Beschreibung von Logistik-Dienstleistungen innerhalb des betrachteten Anwendungskontextes auch als Voraussetzung für die mögliche Virtualisierung von Logistik-IT-Diensten (Cloud-Computing).
PRAXISBEITRAG - BI mit Erkenntnisgewinn: kinderleicht und erwachsenenschwer?
Wettbewerbsvorteile durch eine neue Denk-, Arbeits- und Kommunikationskultur
Daten gibt es viele. Durch Reporting und Ähnlichem werden sie zu bedarfsgerechten Informationen. Zu Wissen werden Informationen, wenn sie bei Entwicklungen, Planungen und Entscheidungen helfen. Erkenntnisgewinne machen aus Informationen Wissen. Mehr Informationen allein machen aber nicht mehr Wissen. Der Mensch formt diese zu Wissen. Der Mensch ist aber auch der begrenzende Faktor dabei und erst eine neue Denk-, Arbeits- und Organisationskultur führt zu einer Erweiterung dieser Grenze durch mehr Erkenntnisgewinn als Ergebnis der Betrachtung von Ursache-Wirkungszusammenhängen.
Wissensmanagement im Enterprise 2.0
- Der Ordnungsrahmen IDEA
Der Beitrag nimmt sich der Konvergenz der Themen Wissensmanagement und Enterprise 2.0 an und beschreibt die Möglich-keiten eines übergreifenden Wissensaustausches und -transfers im Enterprise 2.0. Charakteristisch dafür ist die dezentrale Entwick-lung gemeinsamer Ideen, die verteilte Zusammenarbeit und die Unterstützung der Aufgaben durch Enterprise 2.0-Werkzeuge. Ausgehend von der Problemabstraktion zur Zusammenarbeit von Wissensarbeitern wird im Folgenden ein Ordnungsrahmen für Wissensmanagement entwickelt, der als Schablone spezifische Enterprise 2.0-Aktivitäten systematisiert und vorgibt. Im Ergebnis des Beitrages werden Erfolgsfaktoren und unterstützende Enterprise 2.0 - Aktivitäten gegeben, die ein praktikables Wissensmanagement ermöglichen und somit den Wissenstransfer optimieren.
PRAXISBEITRAG - Wissensmanagement im IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit
Als operativer IT-Dienstleister entwickelt und betreibt das IT-Systemhaus individuell angepasste Fachverfahren für die Bun-desagentur für Arbeit. Etablierte Wissensmanagement-Konzepte stel-len dabei sicher, dass der Transfer fachlichen, methodischen und softwaretechnischen Wissens effektiv, zeit- und kosteneffizient er-folgt. Dieser Artikel beschreibt das bestehende Gesamtkonzept und diskutiert, ausgehend von einer explorativen Analyse der aktuellen Wissenskultur, Ansätze für ein Entwicklungskonzept hin zu einem „Aktiven Wissensmanagement".
PRAXISBEITRAG - SAP BusinessObjects Web Intelligence und Live Office
– Möglichkeiten zum Einsatz in Unternehmensportalen: Praxisbericht Einsatz beim Dresdner Kühlanlagenbau GmbH
Schlagworte wie „Transparenz“, „unternehmensweite Informationen“, „Informationen über die Unternehmensgrenze hinweg“, „fundierte Entscheidungen“ und „einheitliche Analysebasis“ prägen heute die Anforderungen an die Business Intelligence. Eine Möglichkeit, um diesen gerecht zu werden, bieten Business Intelligence-Werkzeuge wie SAP® BusinessObjects™ mit ihren Möglichkeiten zur Informationsverteilung.