Kongressprogramm
zur KnowTech 2011
Download Programmheft der KnowTech 2011: HIER
Die nachfolgend aufgeführten Referenten stellen wir Ihnen HIER mit
Foto und Vita vor.
10:30-12:30
Salon: Landgraf Friedrich 1
Moderation:
10:30 / KN 1
Trends im Wissensmanagement
Dieser Beitrag beschreibt, ausgehend vom Potsdamer Wissensmanagementmodell, einige der sich derzeit in Wissenschaft und Praxis abzeichnende Trends, die für die weitere Entwicklung des Wissensmanagements in Unternehmen und der technischen Unterstützung durch Anwendungen und Systeme von Bedeutung sind.
11:00 / KN 2
Die Bedeutung von sozialen Medien für Einkäufer von technischen Investitionsprodukten in Europa
- Peter O'Neill, Vice President, Principal Analyst, Forrester Research GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
In diesem Vortrag soll das Verhalten der Einkäufer von technisch komplexen Produkten und Dienstleistungen unter die Lupe genommen werden. Dabei soll insbesondere untersucht werden, inwieweit sie Einrichtungen im Web, die heute üblicherweise als „Soziale Medien“ zusammengefasst werden, nutzen.
Forrester hat in diesem Umfeld bereits seit vielen Jahren Untersuchungen durchgeführt und beobachtet, wie Einkäufer von technischen Lösungen soziale Medien nutzen.
11:45 / KN 4
Erfolgreiche Unternehmen ändern Strategien und Mitarbeiterführung
- Social Business auf dem Vormarsch
Auch wenn ein Unternehmen noch nicht bereit ist, sich mit Social Media in der Kommunikation nach außen zu stellen, kann es sein dass die Mitarbeiter schon lange dort unterwegs sind – häufig ohne zu wissen, was sie dort anstellen können. Das stellt neue Ansprüche an das Management – zum Schutz von und vor Mitarbeitern.
12:30-14:00 Uhr
Mittagspause
Networking, Lösungen LIVE! Forum
14:00-15:30
Salon: Landgraf Friedrich 1
Moderation:
14:00 / P1-1
Sozial wird normal - Ein B2B-Unternehmen in den Sozialen Medien
- Claus Fesel, Leiter Zentrales Marketing, DATEV eG, Nürnberg, Vorsitzender des Arbeitskreises Social Media, BITKOM e.V., Berlin
14:30 / P1-2
Social Business: Menschen, Prozesse und "klassische" Inhalte in Unternehmen - wie passt das zusammen?
- Die neuen Herausforderungen für Enterprise Content Management im Zeitalter von Enterprise 2.0
Um Wissen und Zusammenarbeit heute intelligent zu steuern und dabei interne wie externe Wissensträger einzubinden, müssen Unternehmen und Organisationen sich den Herausforderungen stellen, die mit dem kulturellen Wandel und dem Einsatz von Social Media Tools einhergehen. Neben dem Einsatz der richtigen Werkzeuge (Wikis, Blogs, etc.) bedarf es einer strategischen Einbindung in die bestehende Enterprise Content Landschaft. So vermeiden Sie erhöhte Verwaltungsaufwände, mangelnde Kontrollmechanismen, usw. und schaffen echte Business-Mehrwerte.
15:00 / P1-3
Competetive Intelligence & Social Media - Identifikation relevanter Themen und Trends auf strategischer Ebene
Social Media stellen nach wie vor einen großen „Hype“ dar und etablierten sich vor allem bei PR, Marketing und HR als Kommunikationswerkzeuge. Der Frage, welchen Wert Social Media auf strategischer Ebene im Rahmen von Competitive Intelligence, gleichermaßen für B2C als auch B2B, besitzen, haben sich ein Team der Universität St. Gallen und der Pattern Science AG angenommen und festgestellt, dass Social Media gerade im Mix mit weiteren (Online-)Medien einen wesentlichen Beitrag liefern können, um relevante Themen und Trends möglichst in „Echtzeit“ zu erfassen und strategisch bewerten zu können. Im Rahmen dieses Projekts wurden hierzu Social Media nach Nutzen und Interpretationsmöglichkeiten strukturiert und ein Handlungsmodell für eine konzeptionelle und technische Umsetzung eines Social Media-Monitoring als Competitive Intelligence-Maßnahme entwickelt. Das Modell wird in einem Beispiel veranschaulicht und unterstützt Unternehmen bei der Gestaltung der eigenen Vorgehensweises sowie der Etablierung umfassender Competitive Intelligence-Prozesse.
14:00-15:30
Salon: Landgraf Friedrich 3
Moderation:
14:00 / P2-1
Social Business - Chancen und Ansätze sowie die gelebte Praxis bei der Rheinmetall AG
Praxisbeitrag
- Markus Bentele, Corporate Chief Information Officer / Corporate Chief Knowledge Officer, Rheinmetall AG, Düsseldorf
- Dr. Peter Schütt, Leader Software Strategy & Knowledge Management, IBM Deutschland GmbH, Stuttgart
Die Rheinmetall AG ist einer der führenden Anbieter im traditionell eher konservativen Umfeld der Defence- und Automobilbranche. Um den Herausforderungen des Marktes in Bezug auf Agilität und Flexibilität gerecht zu werden setzt man aber bereits seit über zehn Jahren intensiv und strategisch auf neuste Kommunikations- und Kollaborations-Lösungen, die durchaus auch ihre (gewünschten) Auswirkungen auf Prozesse und die Unternehmenskultur haben. Als Vorreiter wurden hierbei über die Jahre viele Erfahrungen gesammelt, die im Folgenden exemplarisch dargestellt werden.
14:30 / P2-2
Social Media basiertes Wissensmanagement@Securitas
‐ von der Vision bis zur globalen Umsetzung in 45 Ländern
- Sune Nanberg, Chief Information Officer, Securitas Group, Stockholm (Schweden)
- Siegfried Schallenmüller, Managing Director, Competence Center Smarter Work, European Research Center for Information Systems (ERCIS), Münster
Wachstum und Ergebnis durch die Mobilisierung eines globalen Wissenspools steigern und sichern – Securitas, ein weltweiter Security-Provider mit 280.000 Mitarbeitern, hat in den letzten 12 Monaten in 45 Ländern eine Social Media Infrastruktur für seine Mitarbeiter implementiert. Mitarbeiter und Management vernetzen sich aktiv und arbeiten virtuell an gemeinsamen Lösungen. Der Austausch von Vertriebs- und Prozess-Know How wurde erfolgreich gesteigert. Im Vortrag werden die Projektphasen, Herausforderungen und ersten Erfolge vorgestellt. Schwerpunkte werden bei dem Pilotdesign, dem aktiven Change- und Community-Management durch lokale Coaches und die Einführung von Community-Monitoring (Social Media Analytics) gesetzt.
15:00 / P2-3
Ideen à la amazon! - Anwendungsfälle von Recommender Engines im Ideen- und Innovationsmanagement
- Thorsten Heid, Geschäftsführender Gesellschafter, HLP Informationsmanagement GmbH, Eschborn
- Thomas Renken, Leiter Projektmanagement, HLP Informationsmanagement GmbH, Eschborn
16:00-19:30
FORUM 1: SOCIAL BUSINESS / ENTERPRISE 2.0 - DIE TRANSFORMATION STEUERN
Salon: Landgraf Friedrich 1
Moderation:
- Hans-Georg Schnauffer, Senior Manger, Corporate Programs, Strategy & Technology, ThyssenKrupp AG, Düsseldorf
16:00 / F1-01
Erfolgreiche Einführung von sozialen Netzwerken innerhalb einer globalen Software Firma am Beispiel von SAS Institute
Praxisbeitrag
- Frank Leistner, Chief Knowledge Officer, Global PSD, SAS Institute AG, Wallisellen (Schweiz)
Der globale Business Analytics Anbieter SAS hat Anfang 2011 eine weltweite interne Social-Media Plattform in Betrieb genommen, die in kürzester Zeit zu einem großen Erfolg geworden ist.
Der Vortag behandelt u.a. folgende Aspekte dieser Einführung:
- Vertrauen in Social Media - Ängste und Vorbehalten
- Social-Media Richtlinien
- Einführungsschritte
- Verbreitung – zentral vermarktet und viral
- Geschäftsleitungseinbindung
- Die Rolle von Work-Life Balance Themen
- Schulung
- Messung und Wertabschätzung
- Erfolgsfaktoren
16:45 / F1 - 02
Experten-Communities als Steuerungsinstrument für eine globale Enterprise 2.0 Initiative
- Erfahrungen aus dem Betrieb von "Community4Competence" bei Siemens Industry Solutions (Praxisbeitrag)
- Lothar Becker, Head of Community4Competence, Industry Solutions, Siemens AG, München
- Micha Mueller, Product Manager Community4Competence, Industry Solutions, Siemens AG, München
- Thorsten Krüger, Program Manager Knowledge Sharing, Corporate Technology, Siemens AG, München
Die Einführung von Enterprise 2.0 Lösungen in Unternehmen steht im Spannungsfeld zwischen strategisch vorgegebenen Geschäftszielen und der Selbstorganisation einzelner Mitarbeiter („top-down“ vs. „bottom-up“). Der vorliegende Erfahrungsbericht beschreibt den Aufbau der Initiative „Community4Competence“ bei Siemens Industry Solutions, die „top-down“ dedizierte Communities of Practice mit festen Rollen und Geschäftszielen definiert, dabei den einzelnen Mitarbeitern aber „bottom-up“ ausreichend Freiheitsgrade für die Umsetzung persönlicher Ziele lässt.
Die Initiative „Community4Competence“ ist seit Ende 2009 eingeführt. Dieser Bericht schildert Erfahrungen aus dem Aufbau und der bisherigen Betriebsphase und identifiziert Communities als wichtiges Steuerungselement für eine Enterprise 2.0 Initiative.
17:30
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00 / F1 - 03
Verwaltung 2.0 – kollaborative Werkzeuge und Arbeitsweisen einsetzen: Ein sächsischer Staatsbetrieb stellt sich dem Wandelprozess zum Enterprise 2.0
Praxisbeitrag
- Anke Knaak, Leiterin Stabsstelle DV-Steuerung, Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Dresden
- Anja Wittenberger, Business Consultant, TwentyOne AG, Dresden
Das vorgestellte Projekt zeigt deutlich, wie notwendig die Betrachtung der Dimensionen Organisation & Kultur, Prozesse und Technologie im Einklang miteinander ist, um bei der Transformation zum Enterprise 2.0 erfolgreich zu sein.
Im herausfordernden Feld der öffentlichen Verwaltung ist es vor allem durch aktives Change Management und einen anwenderzentrierten Designansatz gelungen, Enterprise 2.0-Piloten mit klar definierten Anwenderszenarien ins Leben zu überführen.
18:45 / F1 - 04
Mit Social Business zum vernetzten Unternehmen - Wie Social Collaboration, Activity Streams oder Corporate Facebooks die Wissensarbeit verändern
- Tino Schmidt, Abteilungsleiter Portal Solutions, Communardo Software GmbH, Dresden
Die Diskussionen um Social Business und Ansätze wie Open Innovation, Crowdsourcing oder Social Media Marketing zeigen, dass Unternehmen ihre eigenen Grenzen neu definieren. Die Unternehmen werden sich zukünftig noch viel stärker mit externen Stakeholdern wie Kunden, Partnern, Netzwerken oder Regierungs-, Verwaltungs-, Forschungs- oder Bildungseinrichtungen vernetzen, um darin Wissen auszutauschen2 und zusammen zu arbeiten.
Der unternehmensinterne Einsatz von Enterprise 2.0 Methoden ist dabei eine Vorstufe des vernetzten Unternehmens, bei dem vor allem produktivitäts- und transparenzsteigernde Ansätze genutzt werden.
16:00-19:30
FORUM 2: INNOVATIONEN UND TRENDS BEI WM-TECHNOLOGIEN
Salon: Landgraf Friedrich 2
Moderation:
- Matthias Wild, Head of Business Intelligence Center of Expertise, SAP AG, Walldorf
16:00 / F2 -01
Können Unternehmen die Wikipedia nutzen?
Wikipedia feiert dieses Jahr ihren 10. Geburtstag. Der weltweite Erfolg des freien Lexikons ist bis heute schwer zu begreifen. Gestandene Wettbewerber wie Brockhaus und Microsoft Encarta wurden aus dem Markt gedrängt. Viele Unternehmen tun sich schwer im Umgang mit Freiem Wissen in Wikipedia. Wie entsteht eigentlich ein Wikipediaartikel? Wie sind die Mechanismen in Wikipedia? Wie können Unternehmen auf Wikipedia einwirken?
16:45 / F2 - 02
SMILA – Unified Information Access Architecture
- Ein Überblick über das Open Source Framework anhand praktischer Beispiele
- Björn Decker, Projekt Manager ORDO
- Ralph Traphöner, Director Technologies,Leiter Transversale Gruppe Architektur, Attensity Europe GmbH, Kaiserslautern
Der Informationsreichtum wächst stetig an nicht zuletzt durch die zunehmende Bedeutung von Social Media. Das Open Source Framework SMILA Unified Information Access Architecture – ist ein frei verfügbares, industriell eingesetztes Framework, um semantische Applikationen im Wissensmanagement skalier- und erweiterbar mit aktuellen Software-Standards zu implementieren. Anhand von praktischen Beispielen wird der Einsatz von SMILA erklärt.
17:30
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00 / F02 - 03
Aufbereitung und -strukturierung von Information mittels automatischer Sprachverarbeitung
Unternehmenserfolg hängt wesentlich von der optimalen Nutzung des im Unternehmen vorhandenen Wissens ab. Gleichwohl wächst die Menge an unstrukturierter Information jährlich rapide an. Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind folglich auf intensive Recherche und Aufbereitung von Wissen und deren verständliche und gut strukturierte Präsentation angewiesen, oftmals unter engen Zeitvorgaben. Insbesondere bei Entscheidungsprozessen haben Qualität, Struktur und Aufbereitung der zugrunde liegenden Information weitreichende Konsequenzen. Methoden der Sprachverarbeitung können die strukturelle Aufbereitung von Information unterstützend begleiten oder gar vollständig automatisieren.
18:45 / F2-04
Kontextspezifische Informationsversorgung im Web 3L
- Soziale, semantische Netze im Unternehmenseinsatz (Praxisbeitrag)
Semantische Technologien kommen heute zunehmend im Bereich der Informationsstrukturierung und des Information Retrieval zum Einsatz. Unser Ansatz – das Modell Web 3L – interpretiert die Idee des Web 3.0 als eine 3-schichtige Netzwerkstruktur. Er verbindet Strukturen aus sozialen und semantischen Netzwerken und setzt diese zur kontextspezifischen Verteilung von Information ein. Eine Kombination aus semantischen und sozialen Relationen kann die Informationsversorgung verbessern und die zielgerichtete Verteilung von Information unterstützen.
16:00-19:30
FORUM 3: SOCIAL MEDIA - HERAUSFORDERUNG FÜR BUSINESS UND KOMPETENZ
Salon: Landgraf Friedrich 3
Moderation:
- Claus Fesel, Leiter Zentrales Marketing, DATEV eG, Nürnberg
- Thilo Többens, Senior Manager, Bereich TMT, Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf
16:00 / F3-01
Best Practices: Social Media bei Dell - Der Einfluss von Social Media auf die Unternehmenskultur und die Kundenorientierung der Mitarbeiter
Praxisbeitrag
- Michael Buck, Executive Director Global CSMB Online Marketing and Marketing Strategy, Dell GmbH, Frankfurt am Main
Wer nachhaltig mit Social Media arbeiten will, muss sich auf die Regeln einlassen und diese auch in der eigenen Organisation verankern. Dies kann fundamentale Einflüsse auf die Unternehmenskultur und Ihre Mitarbeiter haben.
Michael Buck zeigt auf, wie Unternehmen ihr Potential durch Social-Media-Netzwerke maximieren und sich von Mitbewerbern differenzieren können. Dell hat weltweit heute schon mehr als 8.000 Mitarbeiter im Bereich Social Media geschult und vollzieht damit eine weitreichende Transformation hin zu einer noch kundenorientierteren Globalen Marke.
Diese Session beinhaltet:
- Praktische Beispiele („Do's and Don'ts“) zur Kundenbindung durch Services für BtC und BtB mittels Social Media
- Integration von Social Media im Unternehmen – Einfluß auf die Unternehmenskultur und Organisatorisches
- Erfolgsmessung und erfolgreiche Mitarbeiterschulung
16:45 / F3-02
Social Media, Internet, Email - Herausforderung für das Arbeitsverhältnis?
Social Media hat nach Email und Internet auch das Arbeitsverhältnis erreicht. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind den wenigsten Anwendern geläufig und werden erläutert.
- Social Media als Schnittstelle zwischen Beruf- und Privatleben
- Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer
- Einwirkungsmöglichkeiten des Arbeitgebers
- Mitbestimmung des Betriebsrats
- Inhalte einer Social Media Guideline
- Best Practice
17:30
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00
Social Media Analysis: Von unstrukturiertem Text zu verwertbarer Information
- Ralph Traphöner, Director Technologies, Attensity Europe GmbH, Kaiserslautern
Das Social Web hat rasant an Bedeutung gewonnen und beeinflusst heute maßgeblich die Wahrnehmung von Marken und Produkten in der Öffentlichkeit. Wie kann die Masse dieser Inhalte analysiert werden? Wir stellen einen Prozess zur Filterung, Klassifikation und linguistischen Analyse vor, an dessen Ende verwertbare strukturierte Daten stehen.
- Hintergrund: Wandel der Kommunikationskultur
- Technik: Analyseprozess
- Fallbeispiele: Sentiment Analyse in der Praxis
- Weitere Anwendungen: Berichtsauswertung und Wettbewerbsanalyse
18:45 / F3-04
Ein Trend wird erwachsen - Kommunikationsänderung im Contact Center
- Anja Bonelli, Business Development Executive, Telenet GmbH Kommunikationssysteme, München
Die Kundenkommunikation wird aufgrund neuer Technologien und verändertem Kommunikationsverhalten zunehmend komplexer. Um der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung gerecht zu werden, sind neue prozessuale als auch inhaltliche Wege erforderlich: Die Kommunikation zwischen Händler und Endkunde ist längst keine Einbahnstraße mehr und ein konvergenter Support in Echtzeit wird zur Pflicht. Der folgende Artikel beschreibt, wie der Dialog im Social Web über das Contact Center ermöglicht wird ohne, dass eine Mammutaufgabe entsteht.
16:00-19:30
FORUM 4: INDIVIDUELLER ARBEITSPLATZ DER ZUKUNFT – WIE SICH MOBILES ARBEITEN ORGANISIEREN LÄSST
16:00 / F4 - 01
Mobile Learning - Lernlösungen für iPhone & Co.
- Franz Tauber, Senior Consultant, M.I.T e-Solutions GmbH Agentur für digitale Kommunikation, Friedrichsdorf
Der Vortrag behandelt die Möglichkeiten mobiler Kommunikation und wie man sie sinnvoll zum Lernen im Corporate e-Learning nutzen kann. Es wird einerseits auf die methodisch-didaktischen Grundlagen mobilen Lernens eingegangen und andererseits eine kritische Betrachtung der technischen Rahmenbedingungen vorgenommen. Schließlich werden Praxisbeispiele gezeigt, die mit Hilfe der M.I.T Mobile Learning Suite umgesetzt wurden.
16:45 / F4-02
Wie Desktop Virtualisierung die modernen Nomaden im Unternehmen unterstützt
- Dr. Dietmar Pusch, Business Development Manager, Collaboration Architecture, Cisco Systems GmbH, Hallbergmoos
Die Arbeitsweise mobiler Mitarbeiter stellt täglich neue Anforderungen. Hierbei gilt es eine flexible Infrastruktur mit kurzfristiger Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit zur Verfügung zu stellen. In diesem Vortrag stellen wir vor, wie Desktop Virtualisierung an mobilen und festen Arbeitsplätzen die wichtigsten technischen Voraussetzungen für diese Mitarbeiter und das Management bzw. die Administration zur Verfügung stellt.
17:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00 / F3-03
Skill Management-Lösungen richtig einführen
- Vom Einsatz des Skill Managements in der betrieblichen Praxis
Durch die aktuellen demographischen Entwicklungen spielt das Skill Management als Disziplin des Wissensmanagements eine immer gewichtigere Rolle. Denn Fachkräftemangel bedeutet nicht nur, im „War for Talents“ die richtigen Prioritäten zu setzen, er bedeutet auch, die vorhandenen Mitarbeiter eines Unternehmens optimal einzusetzen und zu entwickeln. Dieser Praxisbericht zeigt anhand der Einführung des Skill Managements bei KUKA Roboter und KUKA Systems, welche Möglichkeiten sich bieten und welche Herausforderungen mit einem praxisgerechten Vorgehensmodell gemeistert werden können.
18:45 / F4-04
Den Transformationsprozess für das „Future inet Office 2.0“ steuern
- Ein Praxisbericht in einem laufenden Transformationsprozess, von der Idee bis zum neuen Office 2.0 mit Wissensarbeitsplätzen der Zukunft
In einem Konzernbetrieb eines internationalen Logistik-Unternehmens wird die Entscheidung getroffen, neue Enterprise 2.0 Technologien gleichzeitig mit der Übersiedlung in ein neues Bürogebäude mit dem Konzept „Zukunft der Arbeit“ einzuführen. Erste Erfahrungen zeigen, dass der Vernetzung von zahlreichen Projekten und Veränderungsprozessen eine zentrale Bedeutung zukommt. Die Change-Management Architektur und die laufende Adaptierung an den Fluss der Geschehnisse durch Human Resource Management stellen sich als wesentliche Erfolgsfaktoren bei der Steuerung des Transformationsprozesses heraus. Ein Zwischenbericht auf dem Weg in das neue Büro der Zukunft – inet Office 2.0.
16:00-19:30
FORUM 5: WM IN ÖFFENTLICHEN ORGANISATIONEN –EINSATZSZENARIEN UND BEST PRACTICES BEISPIELE
16:00 / F5-01
Wissensmanagement für die moderne Verwaltung: Informationen verteilen, Wissen bilanzieren, Erfahrung sichern
Praxisbeitrag
- Ulrich Zuber, Öffentlichkeitsarbeit, Informations- und Wissensmanagement, Kommunikation, Bundesverwaltungsamt, Köln
Institutionen begegnen Herausforderungen häufig mit vielfältigen Restrukturierungsmaßnahmen. Die Komplexität der Maßnahmen, kurze technische Innovationszyklen und neue Methoden etablieren ständige Veränderungen, die sich ohne Synchronisation gegenteilig auswirken können.
Das BVA präsentiert aus langjähriger Praxis heraus ein Wissensmanagement, das der Erfahrung Rechnung trägt, dass im Kanon ständiger Veränderungen nicht Technologien oder Methoden, sondern das Wissen und die Gestaltungsbereitschaft der Beschäftigen sowie ein modernes Management zentrale Faktoren für einen erfolgreichen Wandel sind.
Eine Vielzahl an Institutionen - vom Bundeskanzleramt, der Deutschen Rentenversicherung bis hin zu Pro7SAT1 - haben sich davon überzeugt und nutzen die Wissensmanagementstrategie sowie das zugrunde liegende Konzept. Unterstützt wird dies durch das Wissensmanagementsystem OfficeNet, das als Transferinstrument der Wissensmanagementstrategie entwickelt wurde. Neue technische und organisatorische Möglichkeiten werden zielgerecht eingearbeitet und damit ein langjähriger "Reifeprozess" in der Institution im Sinne von "Evolution statt Revolution" sichergestellt. Durch eine über zehnjährige technische Fortentwicklung hat OfficeNet einen hohen funktionalen Reifegrad, Praxisnutzen und Flexibiltät in verschiedenen Einsatzgebieten bewiesen.
16:45 / F5-02
Durch Reflexion besser werden: gemeinsam und mobil
- Wie mit PATONGO die Sammlung, Vernetzung und Verbesserung von Erfahrungswissen unterstützt wird
- Dr. Till Schümmer, Forschungsgruppenleiter Community-Systeme, FernUniversität in Hagen
- Dr. Martin Mühlpfordt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrgebiet Kooperative Systeme, FernUniversität in Hagen
Der Austausch von Praxiswissen und die Weitergabe von Erfahrungen zur Problemlösung sind wichtige Bestandteil der individuellen und organisationalen Kompetenzentwicklung. In diesem Beitrag stellen wir PATONGO vor, eine holistische Lösung zum Sammeln, Vernetzen und gemeinsamen Verbessern von Erfahrungswissen. PATONGO setzt dabei auf Anreize zur situierten Reflexion von Handlungswissen. Die Lösung ist unter anderem bei der Evangelischen Kirche in Deutschland im großflächigen Einsatz.
17:30
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00 / F5-03
Schutz Kritischer Infrastrukturen - EUKRITIS II: Sicherheit durch geteiltes Wissen
Vor dem Hintergrund stetig steigender Vernetzung ist der Schutz Kritischer Infrastrukturen deutlich komplexer geworden. Aufbauend auf den Erkenntnissen eines Vorgängerprojekts wurde für ein effektives, effizientes und sicheres Wissensmanagement ein Online-Portal entwickelt, das diese Vernetzung aller Akteure über Social Software Anwendungen realisiert. Im Rahmen des Beitrags wird insbesondere ein essentieller Bestandteil des Portals, die Wissenslandkarte vorgestellt und ein Ausblick auf die geplante weitere praktische Verwendung nach Projektabschluss gegeben.
18:45 / F5-04
davincio - vertrauensvolle, organisationsübergreifende Zusammenarbeit von Rechtsexperten in der öffentlichen Verwaltung
Praxisbeitrag
- Rolf Mosemann, Centerleiter Produktmanagement und Anwendungsentwicklung, regio iT aachen GmbH, Aachen
Die regio iT aachen GmbH hat mit „davincio“ eine leistungsfähige Wissensmanagementlösung für Rechtsexperten entwickelt. Damit können Verwaltungen und Unternehmen ihr Wissen erhalten, strukturiert managen und auch weitergeben. Der Beitrag erläutert, warum die Plattform bisher nicht die „kritische Masse“ erreicht hat.
16:00 - 19:30
FORUM 6: MODERNES IDEEN- UND INNOVATIONSMANAGEMENT
Salon: Hölderlin-Jacobi
Moderation:
16:00 / F6-01
Erfolgsmessung von Crowdsourcing Plattformen zur Ideengenerierung
- Welchen Wert haben Online Ideenwettbewerbe für Unternehmen
Das Phänomen Crowdsourcing wird immer häufiger von Unternehmen genutzt, um zusammen mit einer Vielzahl von Konsumenten auf Online Plattformen Ideen und Lösungen für die Neuproduktentwicklung zu generieren. Mit fortschreitender Etablierung von Ideenwettbewerben als Instrument der Produktentwicklung spielt auch deren Erfolgsmessung in zunehmendem Maße eine wichtige Rolle. Eine entscheidende Wertkomponente von Ideenwettbewerben neben dem Wert für die Produktentwicklung des Unternehmens stellt der Mehrwert für das Marketing dar. Am Beispiel eines Ideenwettbewerbs für die BMW Group wird eine Möglichkeit für die Erfolgsmessung beider Output-Dimensionen in der Praxis aufgezeigt.
16:45 / F6-02
Innovationsideen vom Lead User bis zum Routine-Anwender nutzen
- Integration von Kundenwissen für kleine und mittlere Unternehmen der Medizintechnik
- Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, Leiterin, Forschungsgruppe Management im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke
- Gila Paulus, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsgruppe Management im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke
- Lisanne Martina Jandeck, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsgruppe Management im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke
Zur Generierung von Anwenderwissen ist die Lead User-Methode, d.h. die Einbindung von Expertenanwendern in den Innovationsprozess, in der Medizintechnik weitgehend etabliert. Andere Branchen erproben verschiedene Arten von Innovationsportalen und öffnen sich damit auch für Ideen von Routine-Anwendern. Zur Stärkung des Wissenstransfers in der Medizintechnik wurde mit Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ein Modell für ein KMU-orientiertes Innovationsportal entwickelt.
17:30
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
18:00 / F6-03
Von der Forschung in die Praxis – ein Anwendungsbeispiel von Open Innovation
- Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Lehrstuhlinhaber Wirtschaftsinformatik und Electronic Government, Universität Potsdam
- Gergana Vladova, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government
- Andreas Braun, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship, Universität Potsdam
Der Beitrag stellt mit dem PharmaInnovationsLotsen (PHILO) ein Tool vor, das den Open Innovation-Ansatz für KMU operationalisiert.
- In dem Beitrag werden zuerst die Grundlagen von Open Innovation als neue Forschungsströmung im Innovationsmanagement vorgestellt.
- Weiterhin wird die Entwicklung eines Open Innovation Management-Konzepts in enger Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis dargestellt.
- Anschließend werden Lessons Learned und Implikationen für Praxis und Forschung diskutiert.
18:45 / F6-04
Wissensmanagement-Controlling - Lösungsansatz der EnBW für die Steuerung von Wissensmanagement-Maßnahmen
- Praxisbeitrag
- Ulrich Schmidt, Senior Manager Wissensmanagement, EnBW Energie Baden‐Württemberg AG, Karlsruhe
- Maximilian Schmitt, Referent Sonderaufgaben Controlling, EnBW Operations GmbH, KarlsruheMaximilian
Für den Nachweis des Nutzens und des Erfolgs von Wissensmanagement wurde bei EnBW ein spezielles Controlling für Wissensmanagement-Maßnahmen entwickelt. Der Beitrag gliedert sich wie folgt:
- Hintergrund
- Maßnahmen im Wissensmanagement-Kontext
- Maßnahmenmanagement entlang eines Maßnahmen-Lebenszyklus
- Maßnahmencontrolling als zentrales Element des Maßnahmenmanagements
- Maßnahmencontrolling als Grundlage für ein Reporting
- Erkenntnisse aus der Anwendung in der betrieblichen Praxis