KnowTech 2010 Kongressprogramm
Stand: 14.09.2010 (Änderungen vorbehalten)
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09:00-12:30 Uhr
Forum 1: Aktuelle Herausforderungen für Wissensmanagement im Unternehmenskontext
Salon: Landgraf Friedrich 1
Moderation:
Dr. Burkhard Jacobshagen, VHV Allgemeine Versicherung AG, Hannover
Olaf Bursian, Hauptabteilungsleiter, Weiterbildung & Wissensmanagement, real,- SB-Warenhaus GmbH, Mönchengladbach
09:00
Wissensmanagement als integraler Bestandteil der Unternehmensberichterstattung ( Praxisbeitrag )
Seit fünf Jahren nutzt die EnBW die Wissensbilanz, um ihr intellektuelles Kapital systematisch zu erfassen.
Die Ergebnisse sind inzwischen integraler Bestandteil des Geschäftsberichtes.
Anhand von Studienergebnissen und dem Beispiel EnBW, beschreibt der Beitrag wie Informationen zum intellektuellen Kapital und zum Wissensmanagement in die Unternehmensberichterstattung integriert werden.
Dabei wird sowohl auf Zielsetzung und rechtlichen Rahmen, als auch auf Vorgehen, Effekte und Lessons Learned eingegangen.
09:45
Bestimmung und Darstellung des Nutzens von Wissensmanagementinitiativen mittels Strategieabgleich
- Michael Hertlein, wissenschaftlicher Mitarbeiter, EBS Universität für Wirtschaft und Recht i.G., Institute of Research on Information Systems, Wiesbaden
- Prof. Dr. Stefan Smolnik, Juniorprofessor, EBS Universität für Wirtschaft und Recht i.G., Institute of Research on Information Systems, Wiesbaden
- Prof. Dr. Gerold Riempp, Institutsleiter, EBS Universität für Wirtschaft und Recht i.G., Institute of Research on Information Systems, Wiesbaden
Im Rahmen des KM Benchmarking Forum for Professional Service Firms (KMBF-PSF) wird mittels Delphi- und Fallstudien ein Modell entworfen und evaluiert, das eine Nutzenbestimmung und darstellung von Wissensmanagement (WM) ermöglicht. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Unternehmen, welche die in ihren WM-Strategien festgelegten Ziele anhand der Geschäfts- oder Wissensstrategie des Unternehmens ableiten, den Nutzen von WM-Maßnahmen effektiver bestimmen und auch kommunizieren können.
10:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
11:00
Die Wirkung von Wissensmanagement auf den wirtschaftlichen Erfolg einer Organisation sichtbar und messbar machen ( Praxisbeitrag )
Aufgrund der Wirtschaftskrise wurden Ressourcen für Wissensmanagement-Projekte radikal gekürzt. Für Vorstände und Entscheidungsträger ist Wissensmanagement oft nicht greifbar und Erfolge von Wissensmanagementprojekten mit harten Daten und Fakten nicht belegbar. Andererseits besteht Übereinstimmung, dass „Erfahrung“ und „implizites Wissen“ von Kundenbetreuern enorm wichtig für Verkaufsabschlüsse sind. Im Rahmen eines Projektes, an dem sich bei einer Online-Befragung über 250 Vertriebsmitarbeiter einer Finanzdienstleistungsorganisation beteiligten, wurde belegt: Organisationseinheiten, die systematisch Wissensmanagement umsetzen, haben auch die besseren wirtschaftlichen Daten (Performance-Index).
11:45
Methodisches Wissensmanagement in Unternehmen
- Systematische Gestaltung der Struktur, Kultur und IT
- Robin Babel, Senior Consultant, in-integrierte informationssysteme GmbH, Konstanz
Die Wissensproduktivität ist heute ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für Unternehmen, vor allem in der Produktentstehung. Der Beitrag stellt eine Methode vor, die die strukturellen, prozessualen und kulturellen Rahmenbedingungen für den systematischen Umgang mit Wissen schafft und eine effektive IT-Unterstützung ableitet. Handlungen werden unter dem Aspekt Wissensproduktivität transparent gemacht und durch Kalibrierung der Stellschrauben Unternehmensstruktur und -kultur sowie IT optimiert.
Topics:
• Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von Unternehmen durch systematischen
Umgang mit Wissen im Produktentstehungsprozess
• Vorstellung einer Methode für die Unternehmenspraxis zur systematischen
Kalibrierung der Stellschrauben Unternehmensstruktur und -kultur sowie IT anhand
eines Beispiels
• IT-gestützte Lösung zur Unterstützung des Wissensmanagements auf Basis der
Ergebnisse der vorgestellten Methode
09:00-12:30 Uhr
Forum 2: Zukunft des Wissensmanagements - innovative Technologien und Trends
Salon: Landgraf Friedrich 2
Moderation:
Wieland Stützel, Leiter Wissensmanagement, Fraport AG, Frankfurt am Main
Yvonne Ruppert, Leiterin Intranet, B. Braun Melsungen AG, Melsungen
09:00
Enterprise Search im Jahr 2015 – endlich Finden statt Suchen?
Wie das Dauerproblem der internen Suche durch einen multidisziplinären Ansatz behoben werden kann
Das Auffinden unternehmensinterner Informationen stellt in den meisten Organisationen nach wie vor ein gravierendes, seit Jahren ungelöstes Problem dar. Trotz technologischem Fortschritt und einer beträchtlichen Anzahl von Lösungsansätzen mangelt es immer noch an konsequentem Umsetzungswillen und einer ganzheitlichen Herangehensweise. Das lang gehegte Versprechen „Finden statt Suchen“ wird sich jedoch nur einlösen lassen, wenn Informationen unternehmensweit als geschäftskritische Ressourcen erkannt und entsprechend behandelt werden.
09:45
Vom Tagging zu leichtgewichtigen Ontologien
- Tag-Thesaurus und soziale, semantische Suche
Benutzergeneriertes Tagging und die Modellierung von Ontologien scheinen zwei verschiedenen Welten anzugehören. Wir stellen ein Konzept vor, wie man das Beste aus beiden Welten sinnvoll kombinieren kann. Unser Ansatz ist für eine soziale, semantische Suche einsetzbar und erfüllt die Anforderungen eines Integrationslayers für social software im Unternehmen.
10:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
11:00
WiCCi und der Flurfunk ( Praxisbeitrag )
- Philipp Knöfel, Director Quality & Business Improvement, Computacenter AG & Co. oHG, München/Kerpen
- Inka Schneider, Knowledge Manager, Computacenter AG & Co. oHG, München/Kerpen
Ein Unternehmen aus der IT-Branche kann doch gar nicht anders als 2.0 sein, sollte man meinen. Die Einführung eines Wiki bzw. einer Social Media Tool Suite muss doch hier eine der leichtesten Übungen sein. Oder etwa nicht?
Der technische Teil ist als Aufwandsfaktor in der Tat zu vernachlässigen, insbesondere, wenn reihenweise IT-Spezialisten an Bord sind. Die kulturellen Themen aber – Wandel, Widerstand, Netzwerke, Regeln etc. – sind die eigentlich wichtigen. Bei einem IT-Unternehmen wie bei allen anderen auch. Der Vortrag berichtet von Diskussionen, Widerständen und Gründen für den Erfolg – darunter sicherlich einige Anregungen und Ideen, die andere aufgreifen und nutzen können.
11:30
Microblogging statt Email
- Unterstützung kreativer und unstrukturierter Prozesse mit Social Software ( Praxisbeitrag )
- Martin Böhringer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Technische Universität Chemnitz
- Dirk Röhrborn, Geschäftsführer, Communardo Software GmbH
- Jens Bemme, Projektmanager, Biotype Diagnostic GmbH
- Jens Osthues, Communardo Software GmbH
Ein Großteil kreativer und wissensintensiver Prozesse findet spontan und damit unstrukturiert statt. Eine Unterstützung durch prozessorientierte Informationssysteme ist daher kaum möglich. Die Beteiligten behelfen sich oft mit einfachen Werkzeugen wie Email, was Probleme in Bezug auf Dokumentation und Governance mit sich bringt. Der Vortrag zeigt auf, wie mittels Social Software, wie insb. Microblogging solche Ad-hoc-Prozesse besser unterstützt werden können. Anhand konkreter praktischer Beispiele wird der Nutzen dieser Technologie für Unternehmen aufgezeigt.
12:00
PRAXISBEITRAG - Warum Sie Ihr Computer nicht versteht – Das intelligente Kontaktformular im Geschäftskundenportal der Deutschen Telekom
- Uwe Schröder, Projektleiter, T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Dresden
- Jörn Meier, Leiter Claim & Complaint, Deutsche Telekom AG Geschäftskunden, Berlin
Der folgende Beitrag beschreibt den Einsatz einer semantischen ontologiebasierten Suche anhand des intelligenten Kontaktformulars im Beschwerdemanagement des Geschäftskundenportals der Deutschen Telekom. Im Mittelpunkt steht die Fragestellung: „Wie vermittelt man zwischen der Sprache des Kunden und der Begriffswelt der Fachdomäne?“
09:00-12:30 Uhr
Salon: Landgraf Friedrich 3
09:00-10:30 Uhr Forum 3: Kollaboration im Unternehmen
Moderation:
Jörg Thoß, Solution Sales Manager, Open Text GmbH, Offenbach
Hansjörg Klimetzki, Technical Leadership & Competence, Oracle Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen
11:00-12:30 Uhr Forum 7: Erfahrungen mit Wikis in Unternehmen und öffentlichen Institutionen
Moderation:
Prof. Dr. Andrea Back, Direktorin, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St. Gallen (Schweiz)
Hansjörg Klimetzki, Technical Leadership & Competence, Oracle Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen
09:00
Anlagenbau 2.0
- Informationslogistik auf semantischer Basis
Planung, Errichtung und Inbetriebsetzung einer komplexen Anlage erfordern die Koordination vieler Akteure über einen langen Zeitraum. Je nach Fachdisziplin haben diese eine spezifische Sicht und sind nur für einzelne Zeitabschnitte involviert. Gemeinsame Bezugspunkte sind die Objektstruktur, der Projekt- bzw. Prozessverlauf sowie Informationsinhalte, welche die zugehörigen Handlungen ermöglichen oder als Arbeitsergebnisse ausgetauscht werden.
Herkömmliche Projekt- und Dokumentenmanagementsysteme bieten nur wenig Raum für die Darstellung der Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Wissensstrukturen. In dieser Arbeit präsentieren wir ein System für die Handhabung von Informationen im Anlagenbau auf Basis von Semantic MediaWiki. Das System erlaubt die Vernetzung und Visualisierung der Inhalte und Zusammenhänge. Dies verbessert die Übersicht und Konsistenz der Projektinformationen und steigert so die Effizienz und Effektivität bei der Zusammenarbeit.
09:30
Enterprise 2.0-Fallstudien
– Aus Erfahrung lernen
- Dr. Alexander Richter, Post-Doktorand, Universität der Bundeswehr München
- Prof. Dr. Stefan Smolnik, Juniorprofessor, European Business School, Oestrich-Winkel
- Dr. Nils Urbach, Research Director, European Business School, Oestrich-Winkel
- Philip Räth, Doktorand, EBS Universität für Wirtschaft und Recht i.G., European Business School, Wiesbaden
- Prof. Dr. Michael Koch, Universitätsprofessor, Universität der Bundeswehr München
- Prof. Dr. Andrea Back, Universitätsprofessorin, Universität St. Gallen (Schweiz)
Die Einführung einer IT-Lösung stellt ein Unternehmen vor Herausforderungen auf technischer, organisationaler und sozialer Ebene. Insbesondere im Bereich des Wissensmanagements steht aufgrund sich dynamisch ändernder Konstellationen der innerbe-trieblichen Zusammenarbeit eine große Palette an möglichen Gestaltungsmöglichkeiten zur Disposition. Die Berücksichtigung dieser Parameter hängt dabei von einer Vielzahl von Faktoren wie der IT-Landschaft oder der Organisationskultur des Unternehmens ab. Aus diesem Grund erscheint es sinnvoll, Erfahrungen bisheriger Einführungsprojekte zu sammeln und spezifische Gestaltungs- und Aneignungsformen von Informationstechnologien in Bezug auf den Unternehmenskontext zu beschreiben. Das Enterprise-2.0-Fallstudien-Netzwerk hat sich daher zum Ziel gesetzt, durch eine kostenfrei zur Verfügung gestellte Sammlung von Fallstudien über den Einsatz von Social Software in Unternehmen zum Erfahrungs-austausch zwischen Unternehmen aller Größen und Branchen beizutragen.
10:00
Mit Communities of Experts zusätzliche Potenziale erschließen
- Entwicklung von Communities für Querschnittsthemen ( Praxisbeitrag )
Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, kommt es immer mehr darauf an, Wissen und Kompetenzen zu einem Fachgebiet aus den verschiedensten Bereichen einer Organisation zu bündeln. Diese Herausforderung wächst mit der Größe eines Unternehmens und gipfelt in der Vernetzung von Wissen im Kontext eines Konzerns, dessen einzelne Gesellschaften in einem großen Maße eigenverantwortlich am Markt agieren. Dieser Erfahrungsbericht beschreibt die systematische Erschließung der Potenziale durch die Entwicklung von Communities of Experts im Spannungsfeld zwischen organisationaler Fremdsteuerung und selbstorganisierter Gemeinschaft.
10:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
11:00
Das Audi wikinet
– die Wiki-Methode im Einsatz bei einem Automobilhersteller. Ein Service zum gemeinsamen Aufbau, Vernetzen und Verteilen von Wissen ( Praxisbeitrag )
- Natalija Angsmann, Projektleiterin im Bereich B2E - Mitarbeiter-Portale und Services, Audi AG, Ingolstadt
- Simon Dückert, Geschäftsführer, Cogneon GmbH, Erlangen
Das Audi mynet ist das personalisierte Mitarbeiterportal der Audi AG. Im Jahr 2008 wurde das Audi mynet um den Service „Audi wikinet" erweitert, um Wissen innerhalb der Organisation besser aufbauen und vernetzen zu können. Dieser Beitrag stellt die konzeptionelle Einbindung des Audi wikinet in das Audi mynet, die technische Infrastruktur, die kulturellen Aspekte sowie Rollen und Regeln, die Erfahrungen mit den Wiki-Schulungen sowie Lessons Learned aus beispielhaften Wiki-Bereichen vor.
11:45
Web 2.0 @ Deutsche Telekom: Etablierung interner Web 2.0-Applikationen (Wikis, Blogs und Social Networking) und Förderung des Web 2.0-Grundgedankens in der Deutschen Telekom ( Praxisbeitrag )
- Frank Schrader, Vice President, T-Systems International GmbH, Mülheim an der Ruhr
- Michael Wand, Business Consultant, T-Systems International GmbH, Mülheim an der Ruhr
- Jörg Hermes, Management Consultant, Detecon International GmbH, Bonn
Der Artikel stellt dar, wie die heutige interne Enterprise 2.0-Kultur und -IT-Landschaft der Telekom entstanden und aktuell ausgeprägt ist. Dabei wird neben den positiven Effekten während der Etablierung auch auf die Herausforderungen eingegangen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Darstellung weiterer erforderlicher Faktoren wie Kommunikation, organisatorisches Change Management und Unternehmenskultur. Schließlich wird ein Ausblick auf die geplante integrierte Social Media-Landschaft der Telekom gegeben.
09:00-12:30 Uhr
Forum 6: Business 2.0: Social Media in Marketing, Vertrieb und Recruitment
Salon: Kleist
Moderation:
Prof. Dr. Stefan Smolnik, Institute of Research on Information Systems, European Business School, Oestrich-Winkel
09:00
Optimierung der Nutzungs Analyse während der Einführung von "Social Media" Systemen
- Ein spezifischer Anwendungsfall der Nutzung von automatischer Benutzer-Meinungsanalyse
- Martin Rückert, EMEA Skill & Knowledge Management, SAP Deutschland AG & Co. KG, Bensheim
- Philip Räth, Doktorand, SAP AG/EBS Universität für Wirtschaft und Recht i.G., European Business School, Wiesbaden
Traditionell werden bei der Einführung von „social media“ Systemen die gleichen System Metriken genutzt, wie sie auch bei Web- oder E-Mail Server zur Anwendung kommen (z.B. hits, views, etc.). Mit der Benutzer-Meinungsanalyse stellen wir eine Analysetechnik vor, die in Unternehmen bislang kaum in Betracht gezogen wurde und erklären, wie diese dazu verwendet werden kann, die traditionellen Metriken wesentlich zu verbessern.
09:45
Einsatz von Social Media Monitoring in Unternehmen
Der Beitrag beleuchtet das Monitoring, das systematische Erfassen und Auswerten von Inhalten im Social Web. Einsatzbereiche und Nutzen für unterschiedliche Unternehmensabteilungen – vom Marketing bis zum Kundenservice werden aufgezeigt. Ausgehend von den Zielen des Monitoring werden Features und Funktionen unterstützender Tools genannt – vom einfachen Beobachten bis zu ausgefeilter Business Intelligence, um so Unternehmen ein Anforderungsraster für Ausschreibungen an die Hand zu geben.
10:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
11:00
Social Media Monitoring in der Praxis
- Nils Seiter, Consultant, Namics AG, St. Gallen (Schweiz)
11:45
Recruitment 2.0: Die Bedeutung von Social Media für Employer Branding ( Praxisbeitrag )
Die Nutzung von Facebook gewinnt in einem integrierten Personalmarketing-Mix zunehmend an Bedeutung, da das Netzwerk nicht nur einen Zugang zu Zielgruppen unterschiedlichster Art bietet, sondern auch einen authentischen Dialog mit potentiellen Bewerbern ermöglicht, der zuvor nur im persönlichen Kontakt möglich war. Führende Unternehmen analysieren deshalb den auf Facebook geführten Dialog anhand von Kennzahlen.
09:00-12:30 Uhr
Forum 8: Gesellschaftlicher Dialog für die Wissensgesellschaft: Zukunftszentren, Wissensstädte, Wissensregionen
09:00
Wissensbalance: Zusammenspiel von unternehmensbezogenem und regionalem Wissensmanagement
09:30
IMPULS: Wissensgesellschaft und Wissensmanagement in Deutschland: Wo stehen wir aktuell?
10:00
Regionale Netzwerke
- die Chance zum Wissensdialog außerhalb der Institutionen ergreifen ( Praxisbeitrag )
- Ingrid Heinz, Koordinatorin Region Frankfurt /Rhein-Main, GfWM e.V.
- Das Modell: Wissensdialog statt Wissenstransfer, gelebt in einem interdisziplinären Netzwerk.
- Theorie und Praxis in einem Raum: Die Inspiration durch praktische Beispiele genießen.
- Die Voraussetzungen fördern: Hierarchiefreie, gleichwertige Beziehungen, Offenheit gegenüber Wissensdialogen und aktiver Vernetzung.
- Ergebnis und Nutzen: "Das größere Ganze", "Das Neue". Erleben, wie Innovation entsteht.
10:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
11:00
Region im Aufbruch:
Das Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Unternehmen in der Wissensregion Frankfurt.
- Doris Krüger-Röth, Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurt am Main
Bildung, Fachwissen und Kreativität der Arbeitskräfte, Innovationskraft von Wirtschaft und Wissenschaft sowie Netzwerke bilden eine Grundlage für die Wertschöpfung. FrankfurtRheinMain, eine der wohlhabenden Metropolregionen in Europa – wirtschaftsstark, international als Finanz- und Logistikzentrum bekannt – hat sich auf den Weg gemacht, diese „neuen“ Standortfaktoren auszubauen. In der Initiative Wissensregion arbeiten Akteure aus allen Wissensbereichen in Projekten zusammen. Die Basis bildet eine Wissensbilanz.
11:30
„Alles unter einem Dach ?!“
– Anmerkungen zu Future Centern und „Houses of…“
Unter einem Dach
arbeiteten im Mittelalter vier Steinhauer. Ein Außenstehender sprach sie nacheinander an, was sie hier machten. Der erste antwortete ohne aufzusehen: „ich verdiene mein Geld!“; der zweite gab zurück, indem er auf sein Werk verwies: „ich bin der beste Steinhauer“. Der dritte wies auf seine Kollegen und sagte: „wir sind Mitglieder der Bauhütte San Marco“, während der vierte auf das Bauwerk zeigte und antwortete: „wir bauen eine Kathedrale!“
Welche Motive vereinen Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst? Um welches Wissen geht es? Welches Wissen befähigt zu welcher Art von Antwort?
09:00-12:30 Uhr
Forum 9: Wissensmanagement und Business Intelligence im Zusammenspiel
Salon: Hölderlin/Jacobi
Moderation:
Matthias Wild, Head of BI CoE, SAP AG, Walldorf
Dr. Markus Junginger, Head of Knowledge Management & IT Controlling, Festo AG & Co. KG, Ostfildern-Scharnhausen
09:00
Social Business Intelligence - Web 2.0 Nutzungskonzepte und Funktionen wie Rating, Tagging und Search integriert in einer Business Intelligence Umgebung
Business Intelligence (BI) im Zeitalter von Web 2.0 beschränkt sich noch immer nur auf die Bereitstellung und grafische Aufbereitung strukturierter Daten. Ein neues, aus dem Social Media Umfeld antrainiertes Nutzerverhalten ermöglicht neue Funktionen für ein BI 2.0. Hier insbesondere die integrierte Suche in BI und unstrukturierten Daten – kombiniert mit Collaboration und Rating. Hiermit lassen sich die heute niedrigen Nutzerzahlen von BI in Unternehmen von 15-20% auf ein Niveau von bspw. 50% bringen. Mit Project Vega wird ein erster kommerzieller Ansatz von arcplan für eine Implementierung aufgezeigt.
09:45
Beispiele zur Lösung von Kernproblemen der HR-Intelligence
Der Einsatz von HR-Intelligence in Unternehmen erfolgt bisher nur in Teillösungen, jedoch nicht als ganzheitlicher Ansatz. Als Hauptgründe werden häufig fehlende Daten, rechtliche Bedingungen in Deutschland und die nicht explizit vorhandenen inhaltlichen Zusammenhänge aufgeführt. Teilprojekte zeigen jedoch, dass das dafür nötige Wissen mit Hilfe von Business Intelligence Techniken ohne rechtliche Probleme aufbereitet werden kann. Dieser Artikel zeigt beispielhaft Lösungen aus Praxisprojekten auf, die Kernprobleme der HR-Intelligence lösen können.
10:30 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
11:00
Process Mining ( Praxisbeitrag )
- Volker Panreck, Abteilungsdirektor, Audit Services, ING-DiBa AG, Frankfurt am Main
- Rudolf Kuhn, Vorstand, ProcessGold AG, Kelkheim/Ts.
Bis vor einigen Monaten war es für die Interne Revision der ING-DiBa sehr schwierig und zeitaufwändig, sich das benötigte Wissen über die zu prüfenden Geschäftsprozesse anzueignen. Seit sie mit Process Mining die tatsächlichen Prozesse aus den digitalen Spuren der IT-Systeme rekonstruiert, spart sie nicht nur viel Zeit, sondern steigert auch die qualitativen Ergebnisse ihrer Arbeit.
11:45
„Complex Event Processing“
als Schlüsselfaktor für effizientes Wissensmanagement in der Energiewirtschaft ( Praxisbeitrag )
- Jörg Kerschbaumer, technischer Geschäftsführer, IMENDO GmbH, Klagenfurt
- Matthias Reichhold, kaufmännischer Geschäftsführer, IMENDO GmbH, Klagenfurt
- Heinz Sitter, Doktorand, Universität Klagenfurt
- Horst A. Kandutsch, Geschäftsstellenleiter, Integranova GmbH, Klagenfurt
- Univ. Prof. Dr. Günther Fliedl, stv. Institutsvorstand der angewandten Informatik, Universität Klagenfurt
Die Energiewirtschaft ist nicht zuletzt wegen der zukunftsorientierten Optimierungskonzepte „Smart Metering“ und „Smart Grid“ in einem starken Wandel begriffen. Vor allem die dezentrale Energieerzeugung erfordert neue Strategien der Betriebsführung von Stromnetzen. Diese können durch den gezielten Einsatz von „Realtime Business Intelligence“ und textbasiertem Informationsmanagement unterstützt und kontinuierlich optimiert werden. In diesem Papier skizzieren wir einen linguistisch orientierten Ansatz für die Optimierung der Betriebsführung von Stromnetzen. Unser Ansatz stützt sich vor allem auf Techniken des TextMinings unter Berücksichtigung des “Complex Event Processings“.
12:30 Uhr
Mittagspause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
13:30-17:00 Uhr
Forum 1: Aktuelle Herausforderungen für Wissensmanagement im Unternehmenskontext
Salon: Landgraf Friedrich 1
Moderation:
Jörg Hoffmann, Abteilungsleiter Wissensmanagement, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung (FhG) e.V., Sankt Augustin
Michael Schomisch, Head of Knowledge & Application Management, Detecon International GmbH, Bonn
13:30 Uhr
"Getting Things Done" by agile Knowledge Worker Teams
- ein Einstieg in die Lernende Organisation ( Praxisbeitrag )
- Heinz Erretkamps, Engineering Manager, Johnson Controls GmbH, Burscheid
- Inga Löh, Knowledge Integration Specialist, Johnson Controls GmbH, Burscheid
Wissensarbeiter erreichen heute ihre Ziele oft nur durch Teamarbeit. Unsere Erfahrung zeigt, dass durch agile Methoden, wie z.B. Scrum, Arbeitsgruppen schnell zu selbstorganisierten, lernenden Teams werden, die effektiv Ergebnisse liefern. Dabei erweitern die Individuen ihre Fähigkeiten und das Arbeitsumfeld wird optimiert. Dieses ist ein Einstieg in die lernende Organisation, die nach P. Senge aus Menschen besteht, die gemeinsam kontinuierlich ihre Fähigkeiten erweitern, ihre wahren Ziele zu verwirklichen.
14:15
Wissensmanagement für Projekte
– Prozesse, Instrumente und kulturelle Faktoren
15:00
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
15:30
Stakeholdermanagement als zentrales Steuerungsinstrument für Unternehmen
- Aktive Gestaltung des Marktumfelds und flexible Reaktionen auf den Markt durch semantisches Stakeholdermanagement ( Praxisbeitrag )
- Claudia Baumer, Marketing Communication Manager, intelligent views GmbH, Darmstadt
- Martin Kirsch, Geschäftsführer, Kirsch:Kontakt GmbH, Berlin
Die aktive Gestaltung des Projekt- oder Marktumfelds gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Stakeholdermanagement entwickelt sich zu einem zentralen Steuerungsinstrument, das auf technischer und strategischer Seite neue Wege verlangt. Semantische Technologien unterstützen dabei die Etablierung veränderter Arbeitsprozesse, um durch die Vernetzung aller Steuergrößen einen umfassenden Überblick über alle unternehmenskritischen Einflussfaktoren zu gewinnen und daraus für das Unternehmen strategisch sinnvolle Aktivitäten abzuleiten.
16:15
Systematischer Umgang mit Erfahrungswissen in der Praxis
- Die Herausforderungen von Softwareunterstützung und Prozessintegration am Beispiel Airbus ( Praxisbeitrag )
Die komplexen, langlebigen Produkte und die globalisierten Prozesse der Luftfahrtbranche stellen besondere Anforderungen an Wissen und Erfahrung ihrer Mitarbeiter. Am Beispiel Airbus wird gezeigt, wie ein in die Prozessketten integrierter Lessons-Learned-Ansatz in Verbindung mit einer maßgeschneiderten IT-Unterstützung hilft, diese individuellen Erfahrungen zu erfassen, aufzubereiten und vor allem wiederzuverwenden. Durch die richtige Balance zwischen Innovation und Standardisierung erfährt dieser Ansatz eine hohe Akzeptanz. In Verbindung mit dem begleitenden Deployment konnte so ein nachhaltiger Umgang mit Erfahrungswissen etabliert werden.
13:30-17:00 Uhr
Forum 2: Zukunft des Wissensmanagements - innovative Technologien und Trends
Salon: Landgraf Friedrich 2
Moderation:
Vera Schormann, Head of Corporate Knowledge Management, B. Braun Melsungen AG, Melsungen
Dr. Manfred Langen, Program Manager KM, Corporate Technology, Siemens AG, München
13:30
Nutzung von Yammer als leichtgewichtiges many-to-many Kommunikationstool bei Saxonia Systems AG ( Praxisbeitrag )
"Um die dezentrale Kommunikation zwischen Beratern und
Softwareentwicklern zu verbessern, entschied sich die Saxonia Systems AG
zum Test des Microblogging-Dienstes Yammer. Nach nur vier Wochen waren
bereits 89 Anwender im System aktiv, die 1.391 Postings verfasst
hatten. Die Evaluation durch eine Online-Nutzerbefragung zeigte die
prinzipielle Tauglichkeit und Akzeptanz, aber auch die derzeitigen
Grenzen von Microblogging auf."
14:15
„The Cube“ bei Ernst & Young
- Business Value durch innovativen Einsatz von SMARTboards für Collaboration und Knowledge Sharing ( Praxisbeitrag )
Ernst & Young setzt einen innovativen Meetingraum ein, der mit Hilfe von SMARTboards das Heben von Tacit Knowledge und Kreativität sowie beschleunigte Erkenntnisse ermöglicht. „The Cube“ erhöht die Effektivität von Meetings, ermöglicht besser informierte Planung und kombiniert Face-to-Face Interaktion mit dem Festhalten der Erkenntnisse und Arbeitsergebnisse.
15:00 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
15:30
The Siemens Sustainability Idea Contest
- Ideengenerierung durch interne Crowdsourcing Communities ( Praxisbeitrag )
Zahlreiche Ideen- und Designwettbewerbe im Internet zeigen das Potential gezielter Vernetzung und Kollaboration von kreativen Nutzern in öffentlichen Innovation Communities auf. Aber auch das kreative Potential der Mitarbeiter großer Unternehmer kann über Crowdsourcing-Methoden gehebelt werden. Mitarbeiter aus allen Bereichen generieren im unternehmensinternen Ideenwettbewerb gemeinsam neue Ideen, entwickeln diese nach gegenseitigem Feedback weiter und erhöhen somit kontinuierlich den Reifegrad und damit die Umsetzungswahrscheinlichkeit. Umfangreiche und leicht zu bedienende Social Networking Funktionalitäten, eine klare und zeitlich begrenzte Aufgabenstellung, gezieltes Community Management sowie die direkte Unterstützung der Unternehmensführung kristallisieren sich dabei als zentrale Erfolgsfaktoren interner Ideenwettbewerbe heraus.
Der interne Ideenwettbewerb „Sustainability Idea Contest“ der Siemens AG zeigt anschaulich, wie ein Ideenwettbewerb innerhalb eines Unternehmens erfolgreich initiiert und betrieben werden kann und welche Ergebnisse und weitere Nutzen für das Unternehmen erzielt werden können. Die Erkenntnisse zeigen auch, dass interne Ideenwettbewerbe den Aufbau und die intensive Betreuung einer aktiven Community auf einer dafür geeigneten Plattform voraussetzen. Die konstruktive Beteiligung mehrerer tausend Mitarbeiter von Siemens aus verschiedenen Regionen und Geschäftsbereichen, die sich mit ihren unterschiedlichen Perspektiven, Meinungen und Expertenwissen eingebracht haben, bildet dabei den Schlüssel für überzeugende Ideen, die tatsächlich umgesetzt werden können.
16:15
Open Innovation – Die Einbindung externen Wissens in Innovationsprozesse, Barrieren und Organisationsansätze:
Eine Methode zur Beurteilung der eigenen „Open-Innovation-Readiness“
Die Öffnung interner Innovationsprozesse (Open Innovation) ist ein wesentlicher Ansatz zur Steigerung des Innovationspotenzials, scheitert jedoch häufig an der mangelnden Bereitschaft der Organisation, externes Wissen aufzunehmen. Um Unternehmen hier Ansatzpunkte zur Gestaltung der Organisation und der Prozesse der betrieblichen Innovationsaktivitäten zu geben, haben wir ein Audit zur Selbstevaluation entwickelt. Dieses soll es Unternehmen ermöglichen, Beurteilungen abgeben zu können bezüglich der Eignung ihrer organisationellen Strukturen sowie einen etwaigen Änderungsbedarf abzuleiten.
13:30-17:00 Uhr
Forum 7: Erfahrungen mit Wikis in Unternehmen und öffentlichen Institutionen
Salon: Landgraf Friedrich 3
Moderation:
Dr. Daniel Stoller-Schai, Head Business University Operations e-Learning, Corporate Center Switzerland, UBS AG, Zürich (Schweiz)
13:30
Einsatz einer Wissensplattform im Pharmabereich
- Eine semantische Kollaborationsplattform zur Unterstützung der Forschung bei einem Kontaktlinsenhersteller ( Praxisbeitrag )
Die Entwicklung neuer Produkte im Pharmabereich ist mit hohen Kosten verbunden. Auch das Erstellen von Berichten, die bei Zulassungsstellen eingereicht werden müssen, erfordert einen beträchtlichen Aufwand. Im Folgenden wird am Beispiel eines Kontaktlinsenherstellers dargestellt, wie die benötigten Informationen mittels einer semantischen Wissensplattform konsolidiert werden können. Semantische Technologien ermöglichen dabei die Integration verschiedener Datenquellen und unterstützen die automatisierte Generierung von Zulassungsberichten.
14:15
Kollaborative Verwaltung von Vorschriften in der Bundeswehr mit SemanticWiki ( Praxisbeitrag )
Der Wiki-Service Bundeswehr nutzt semantische Funktionen. Damit werden Inhalte eines Textes maschinell interpretierbar und Texte können deshalb unter festlegbaren Bedingungen angezeigt werden. Das dahinter liegende Potential für Organisationen soll in diesem Beitrag am Beispiel der Katalogisierung von Vorschriften dargestellt werden, denn die Nutzung von semantischen Wikis kann die Informationslandschaft, aber in erster Linie den Aufwand zur Datenpflege revolutionieren.
15:00 Uhr
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
15:30
Von Graubärten und Grünschnäbeln
- Buntes Wissensmanagement mit Blended Mentoring
- Nele Graf, Geschäftsführerin, Mentus GmbH, Braunschweig
In der Zukunft werden sich nur die Unternehmen am Markt durchsetzen, die es verstehen, ihr Wissen effizient zu nutzen und weiterzuentwickeln. Dazu muss z.B. unternehmensspezifisches Wissen mit Trendwissen über verschiedene Köpfe hinweg kombiniert werden. Ziel sollte es daher sein, Wissen strukturiert und schnell in der Organisation austauschen zu können. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, explizites Wissen fokussiert und aktuell zu halten und implizites Wissen überhaupt zu transportieren.
Mit blended Mentoring steht ein Ansatz zur Verfügung, der neben der Verbreitung von explizitem Wissen auch das implizite Wissen nutzbar macht.
16:15
Know-how-Sammlung, -Verteilung und -Management bei einem mittelständischen IT-Consulting-Dienstleister
- Dr. Martin Wunderli, CTO, Partner, Trivadis AG, Zürich (Schweiz)
- Sven Vetter, Technology Manager Security und Know-how Management Principal Consultant Partner, Trivadis AG, Zürich (Schweiz)
"One size does not fit it all". Dies gilt ganz besonders für das Knowledge Management in einer räumlich wie thematisch diversifizierten Unternehmung.
Vorgestellt wird in diesem Praxisbericht ein mehrstufiges Konzept, welches - je nach den Anforderungen an Antwortzeiten, Detailtiefe und Maturität des Wissens - die unterschiedlichen Knowledge Management Bedürfnisse erfüllen kann und dies auch im täglichen Einsatz bewiesen hat.
Behandelt wird das Zusammenspiel von Mail, Foren, Wiki und Such-Infrastruktur für strukturierte und unstrukturierte Daten.
13:30-17:00 Uhr
Forum 8: Gesellschaftlicher Dialog für die Wissensgesellschaft: Zukunftszentren, Wissensstädte, Wissensregionen
13:30
Wissensstadt Wien: Was erfordert und was nützt das Branding „Wissen“
Die Schlagworte, mit denen heute die Zukunftsfähigkeit von Regionen und Städten charakterisiert werden, lauten Innovation, Technologie, Forschung und Wissenschaft. Kein Insider will bestreiten, dass das die Determinanten zukünftiger Wettbewerbsfähigkeit sind. Und niemand zweifelt, dass Wissen neben Arbeit, Kapital und materieller Infrastruktur der vierte und immer dominanter werdende Faktor einer ökonomiebasierten Gesellschaft ist. Wissen ist aber mehr als Wissenschaft, und die Wissensstädte Wien und Berlin sind mehr als die Summe ihrer Wissenschaftseinrichtungen.
14:00
Stiftungsuni – Bürgeruni – Kinderuni: Wer inspiriert hier wen?
14:30
Kreativität, Unternehmen und Wissensregion: Umgang mit Nahtstellen getrennt agierender Wissensbereiche
Kann unser Handeln bei der Lösung zukünftiger Aufgaben und Probleme noch wirkungsvoller werden? In einem Umfeld, das den Austausch von Know How systematisch fördert? Wenn Kreativität unbedingte Voraussetzung für Innovation ist und Innovation unbedingte Voraussetzung für den Erfolg von Unternehmen in der Zukunft ist – dann liegen in dieser Verbindung interessante, bislang weitgehend verborgene Potenziale. Auch für die Lösung der vor uns liegenden Aufgaben und Probleme
15:00
Kaffeepause, Networking, Lösungen LIVE! Forum
WISSENSREGION UND ÖFFENTLICHKEIT
15:30
Impuls: Die Rolle der Medien für die Wissensregion: Berichterstatter, Bedenkenträger, Begleiter, Beförderer?
16:00
Abschlussdiskussion mit Referenten: Wie gelingt eine partizipative Mobilisierung für die Wissensregion?
13:30-15:00 Uhr
Forum 9: Wissensmanagement und Business Intelligence im Zusammenspiel
Salon: Hölderlin/Jakobi
Moderation:
Matthias Wild, Head of BI CoE, SAP AG, Walldorf
Dr. Markus Junginger, Head of Knowledge Management & IT Controlling, Festo AG & Co. KG, Ostfildern-Scharnhausen
13:30
Wissen, was zählt
- Die Business@Times schafft gelebtes Kennzahlen-Wissensmanagement
Kennzahlen – das Endprodukt von Business Intelligence – sind abstrakt und entkoppelt von den zugrunde liegenden Problem- und Handlungsfeldern in Unternehmen. Fehlender Einblick in die Zusammenhänge, Bedeutung und Wirkungsverhältnisse ermittelter Kennzahlen machen Business Intelligence zum „Jüngsten Gericht“; Entscheider fühlen sich gehetzt, getrieben und zu subjektiven Interpretationen genötigt. Fehlentscheidungen mit weitreichenden Folgen sind kein Einzelfall. Ein praxisnaher Weg zur Beseitigung der Schwächen im Umgang mit Kennzahlen ist das unternehmensinterne „Online-Wirtschaftsmagazin“. Es stellt den Entscheidungsträgern auf allen Ebenen steuerungsrelevante Kennzahlen-Informationen bereit.
14:15
Semantic Business Intelligence
- Business Intelligence im Web 3.0
In dem Beitrag wird gezeigt, wie Business Intelligence im Zeitalter des Web 3.0 aussehen kann. Die in den IT-Systemen (Enterprise Resource Planning, Customer-Relationship-Management, Supply-Chain-Management, etc.) eines Unternehmens vorliegenden strukturierten Informationen repräsentieren nur rund 20 % des verfügbaren Wissens. 80% des Wissens verbirgt sich in un-strukturierten Informationen (E-Mails, Protokolle, PDF-, Office-Dokumente, etc.). Neuartige Ansätze mittels semantischer und lingu-istischer Technologie ermöglichen eine automatisierte Strukturie-rung und Klassifikation der in freisprachlichen Texten verborgenen Informationen und deren Verortung in einer Unternehmensontolo-gie. Damit wird es möglich, sowohl interne Unternehmensdaten wie auch externe Quellen (Internet) zu analysieren und dieses Wissen in Unternehmensprozesse mit einfließen zu lassen. In Bezug auf die Un-ternehmensziele lassen sich daraus qualitativ wie quantitativ bessere Maßnahmen zur Unternehmenssteuerung ableiten.